Kinder sind sehr gerne in der Natur unterwegs, hier können sie sich frei bewegen, ihrem Entdeckungsdrang nachgehen sowie körperliche und mentale Sicherheit bekommen. Voraussetzung für das positive Erlebnis ist jedoch, dass die geplante Tour den Bedürfnissen des Kindes entspricht, dass die Ausrüstung passt, der Spaß und nicht die zurückgelegten Kilometer im Vordergrund stehen.
Tourenplanung
Insbesondere, wenn man das Verhalten der Kinder in den Bergen noch nicht kennt, sollte die Tour so geplant werden, dass man einerseits mit einem kleinen Schwenk relativ schnell wieder an den Ausgangspunkt zurückkehren kann, beispielsweise wenn der Schuh drückt oder wenn es zu heiß oder zu kalt zum Wandern wird. Andererseits gibt es auch Kinder, denen die zurückgelegte Wegstrecke noch nicht reicht und die gerne noch ein Stück dranhängen möchten. Da ist es gut, wenn man die Wanderung noch etwas ausdehnen kann. Auf keinen Fall sollte man den Kindern endlose Passagen auf eintönigen Güterwegen zumuten, wo es links und rechts nichts zu entdecken gibt, oder lange Anstiege, auf denen sie , körperlich überfordert sind. Ideal hingegen sind abwechslungsreiche Wege, mal durch den Wald, mal über Wiesen, möglichst mit einem Bach in der Nähe. Es kann ruhig auch mal durch unwegsames Gelände gehen, oft laufen gerade hier die Kinder gerne vorneweg.
Bezüglich Wegstrecke und Höhenmetern muss jede Familie selbst herausfinden, wo das ideale Maß liegt. Manche Kinder halten sich lieber stundenlang auf einem Rastplatz auf, andere hingegen besteigen schon mit neun Jahren ihre ersten Dreitausender.
Sehr beliebt bei Kindern sind Themenwanderungen, auf denen in bestimmten Abständen Informationstafeln aufgestellt sind. Typische Beispiele dafür sind der Käsewanderweg auf dem Pfänder bei Bregenz, der archäologische Wanderweg durch das Steinerne Meer bei Lech am Arlberg, der Appenzeller Witzwanderweg oberhalb des Bodensees oder die vielen Natur- oder Waldlehrpfade, die es mittlerweile in fast allen touristischen Wanderregionen gibt.
Tipp: Kinder sollte man schon Tage vorher auf die Tour vorbereiten, indem man ihnen vorschwärmt, was es unterwegs alles zu entdecken gibt, oder eine Geschichte oder Sage aus der betreffenden Region erzählt. Damit wird die Neugier geweckt und Vorfreude kommt auf.
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Sie können es kaum erwarten, nach der Winterpause endlich wieder in die Berge zu gehen? Kein Problem, solange sie folgende Regeln beachten:
















