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Katja (Europa Wanderhotels) — 31. August 2010

Wandersommer im Hotel Alpenaussicht in Obergurgl

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Ja, das Ötztal zieht sich relativ lang von der Autobahnabfahrt bis hin nach Obergurgl auf knapp 1.900 m und ich überlege ganz ehrlich, vor der Abfahrt, ob ich wohl besser die Schneeketten für´s Auto mitnehmen soll. Ich bin auf dem Weg zu unserem Mitgliedshotel Alpenaussicht in Obergurgl, zu Ronald und Christiane Ribis, die dort vor einem Jahr in den Ötztaler Wandersommer gestartet sind und ihr schönes Hotel mit exzellenter Küche auch den Sommergästen geöffnet haben. Während im Winter kaum noch ein freies Bett zu bekommen ist, bietet das Hotel im Sommer die beste Ausgangslage für Genusswanderer, die die aufregende Ötztaler Bergwelt und Wald- und Wiesenwanderungen, sowie heimische Produkte und Selbstgemachtes genießen wollen. Auch wer eine hochalpine Alpenüberquerung nach Südtirol machen, oder vom Wanderer zum Bergsteiger werden möchte, ist bei Ronald Ribis, der passionierter Bergführer ist, genau an der richtigen Adresse. Nach meiner Ankunft machen wir eine Runde durch und um´s Hotel und ich genieße die tolle Aussicht von der Terrasse auf die gegenüberliegende Naturlandschaft mit Bächen, Hütten, verschlungenen Wanderwegen und Ronald erzählt, dass man hier oft direkt von der Terrasse aus einige Wildtiere beobachten kann. Auf der gegenüberliegenden Talseite können die Lifte hervorragend für einen Ausflug in luftigere Höhen genutzt werden und am Talschluss glitzert beeindruckend die Ötztaler Gletscherwelt. Am liebsten würde ich gleich zu einer Wanderung aufbrechen, denn die Wege starten direkt vor der Hoteltür. Statt einer Wanderung gehe ich noch mit in den Stall, denn Familie Ribis hält auch Schafe, Ziegen, Hühner und Ponies und nimmt ihre Gäste auch gern mal mit zur Heuernte oder Frühstücksei-Suche im Hühnerstall ;o)

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“Universum” live

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Nationalpark Wildtiersafari, Bartgeierbaby-Beobachtung und vieles mehr

Wieder mal ein anstrengender Tag gewesen UND jetzt ab vor den Fernseher. Es läuft „Universum“. Das heutige Thema: Die Tier- und Pflanzenwelt der Alpen. Dazu gibt’s Fertigpizza aus der Mikrowelle. Während die Bilder der herrlichen Flora und Fauna über den Bildschirm flimmern, fangen Sie an zu träumen: Mit einem urigen Alpenländer an der Seite (statt schicker Arbeitskollegen) mal selber durch die kühlen Wälder zu pirschen, Tierspuren zu folgen, zu lauschen, zu warten und dann den Höhepunkt zu erleben: Mit eigenen Augen die Steinböcke über die steilen Felsen springen sehen, den freien Flug des Steinadlers am blauen Himmel bewundern und der Murmeltierfamilie durchs Fernglas einen guten Morgen wünschen. Es muss kein Traum bleiben, denn ausgesuchte Europa Wanderhotels bieten Wildtiersafaris und professionelle Naturbeobachtung in den schönsten Gegenden der Alpen an: „Universum“ live!

Mit dem Wanderhotel Alber in Mallnitz verbringen Sie sogar eine Nacht auf einer Nationalpark-Jagdhütte, wo Sie sich abends in netter Gesellschaft ein uriges „Friggaessen“ (lassen Sie sich überraschen) schmecken lassen.

Das Wanderhotel Rauriserhof liegt auf der Salzburger Seite des Nationalparks „Hohe Tauern“ und hat eine ganz besondere Attraktion bereit: “Bartgeierbaby-Beobachtung”

Professionelle Naturbeobachtung für alle „Könnerstufen“ ermöglichen auch die Ötztaler Wanderhotels Alpenaussicht in Obergurgel und der Falknerhof in Niederthai.

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Nadine (Europa Wanderhotels) — 20. August 2010

Der Baumzipfelweg – Golden Gate Brücke der Alpen

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Wipfel, Zipfel und Gipfel – Wandern einmal anders im Saalbach-Hiterglemmer Talschluss

Baumzipfelweg_GlemmtalDer Saalbach-Hinterglemmer Talschluss bietet für dieses weltweit einzigartige Projekt eine atemberaubende Kulisse: Die massive Lärchenholzkonstruktion mit Treppen, Türmen, Brücken und Plattformen geben dem Besucher das einzigartige Gefühl wie auf einer Wolke über die wunderschöne Natur der Pinzgauer Grasberge zu fliegen. Doch nicht nur Zipfel und Wipfel laden hier zum Wandern ein. Auch das klassische „bodenständige“ Wandern zu wunderschönen Berggipfeln und duftenden Almen machen den Aufenthalt in Hinterglemm zum Wanderparadies, wo sich Leib und Seele wohlfühlen.

Die Familie Schnell vom Wanderhotel Glemmtalerhof lädt in dieser bezaubernden Landschaft zu einer Wanderwoche der speziellen Art ein:
Wissen Sie überhaupt noch, wie unglaublich gut eine Walderdbeere duftet und wie köstlich eine frisch gefangene Bachforelle schmeckt, noch dazu, wenn man sie selbst am Angelhaken hatte? Das Glück wahrnehmen, wenn das Gipfelkreuz in der Morgensonne leuchtet. Ein einsames Plätzchen am Waldrand, ein Glas frischer Milch auf einer der vielen Almhütten der Pinzgauer Grasberge. Das und vieles mehr können Sie bei Familie Schnell in Hinterglemm erfahren.

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Hotel Gassner — 12. August 2010

4 Tipps, wie man sich vor Mücken schützt

Mücken können die schönste Wanderung zur Qual machen. Lesen Sie, wie Sie den Blutsaugern ein Schnippchen schlagen: 1. TARNEN UND TÄUSCHEN Wer mit schwarzer Kleidung auf Tour geht, zieht Mücken & Co. geradezu magisch an. Am besten also helle Kleidung tragen – und sich täglich waschen. Mücken empfinden Körper- und vor allem Schweißgeruch extrem anlockend. [...]

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Stefanie @ Wasserwald — 28. Juli 2010

Das Plöckenhaus – ein weiterer Sommerklassiker

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Wie das bei den Sommerklassikern halt so ist, hat nämlich auch der Gasthof Plöckenhaus NUR im Sommer geöffnet – is ja klar, oder?

Wie der Name schon sagt, liegt es an der Plöckenstraße – auf dem Weg von Kötschach-Mauthen nach Italien. Außerdem nehmen einige Wandertouren ins Plöckengebiet von dort ihren Ausgang. Das bedeutet, das Plöckenhaus bietet sich für die Einkehr nach der Wanderung wunderbar an.

Aber man muss nicht unbedingt wandern gehen, um dort einkehren zu können. Mit dem Auto ist man von Mauthen aus in wenigen Minuten vor Ort. Dennoch ist es immer um einiges kühler als im Tal, was an heißen Sommertagen ja auch immer sehr gelegen kommt. Die Küche ist ganztägig geöffnet (dafür machen sie am Abend zu). Die Karte ist einfach und regional gehalten – mein Favorit “Gemüseschnitzel”, die liebe ich einfach. Weiß zwar nicht, wieviele Menschen diese Leidenschaft teilen, aber für mich sind die fast ein Muss. Außer es ist mir wirklich zu heiß, dann konzentriere ich mich auf eine sehr gute “Brettl-Jause”. Auch die Weinauswahl ist ansprechend, nichts kompliziertes – aber gute einfache Trinkweine. Was man halt so braucht zum Mittagessen oder an einem heißen Sommernachmittag.

Nicht zu vergessen natürlich der wunderbare Ausblick in die beeindruckende, umgebende Bergwelt des Plöckengebiets und auf zwei Stauseen eines lokalen Stromerzeugers. Nein, keine Sorge, das schaut nicht total verbaut aus – im Gegenteil ich finde sie total idyllisch, tun dem Ambiente echt gut. Wasser und Berge – perfekt, oder?

Ein Klassiker auf dem Plöckenhaus sind jedes Jahr auch die “Wildwochen” im Herbst. Die finden dann natürlich eher drinnen statt – in den gemütlichen, alten Räumen. Auch die sind ein Fixpunkt im kulinarischen Jahreskreis in Mauthen :-)

Falls noch jemand auf Qype ist – hier mein Beitrag.

Wie schaut’s denn bei Ihnen aus – was sind Ihre Sommerklassiker? Haben Sie sowas?

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Marianne @ Wasserwald — 22. Juli 2010

Garnitzenklamm – eine kühle Wanderung für Sommertage

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Die Sonne scheint und scheint. Uff – da kann es schon einmal richtig heiß werden. Bei uns in den Bergen ist diese Hitze aber immer noch gut erträglich – denn in der Nacht kühlt es immer ab und außerdem kann man am Tag in die Berge flüchten. Eine herrliche Alternative zu den Berggipfeln der Karnischen Alpen sind die Klammen im Gailtal. Neben der bereits von Stefanie vorgestellten Mauthner Klamm gibt es auch noch die Garnitzenklamm bei Hermagor. Eine ideale Wanderung für heiße Sommertage. Ich habe die Garnitzenklamm vor einige Tagen für Sie getestet. Es war super! Ich erzähl Ihnen ein bißchen davon! Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die Klamm.

Die Garnitzenklamm ist 4 Kilometer lang – dort wo der Garnitzenbach im Laufe der Erdgeschichte sich seinen Weg durch die Karnischen Alpen gegraben hat. Viele Details zur Entstehung der Garnitzenklamm lesen Sie auf den Geotrails-Schautafeln in der Klamm. Da ist man auch viel näher am Geschehn und begreift viel schneller – daher ist hier auch schon Schluss mit den erdgeschichtlichen Details.

Der Einstieg in die Garnitzenklamm ist ganz einfach zu finden. Fahren Sie Richtung Möderndorf. (Von Kötschach kommend geht es gleich bei der Ortseinfahrt von Hermagor rechts weg.) Dann immer gerade aus bis Sie direkt vor dem Eingang in die Klamm stehen. Gleich nach dem Klammwirt gibt es ein kleines Kassenhäuschen und danach gibt es einen großen (teilweise schattigen) Parkplatz. Für die Wegerhaltung bezahlt man beim Klammeingang € 4,-/Erwachsenen. Sind Sie Alpenvereinsmitglied? Dann gilt der reduzierte Satz von € 2,-/Person – vergessen Sie also Ihre Mitgliedskarte nicht zuhause.

Die Beträge zur Wegerhaltung sind super angelegt – der Weg durch die Garnitzenklamm ist in einem optimalen Zustand. Viele alpine Steigleitern, Haltgriffe und 9 Brücken machen den Weg begehbar. Der Weg ist in 4 Teilbereiche gegliedert. Für alle Teilbereiche sind gute Schuhe und Trittsicherheit erforderlich. In den letzten beiden Abschnitten ist es außerdem empfohlen schwindelfrei zu sein. Vom Klammeinstieg auf ca. 630 Höhenmeter bis zum Klammende auf 1125 Höhenmeter rechnet man mit einer ungefähren Gehzeit von 2,5 Stunden. Der Weg ist super! Total abwechslungsreich – es geht mal flach, mal leicht aufwärts – mal direkt am Wasser, mal etwas in der Höhe. Auch an heißen Sommertage ist es hier in der Klamm sehr angenehm. Und wem auch hier noch zu warm sein sollte, der brauch nur mal die Schuhe ausziehen und eine kurze Rast am Garnitzenbach machen. Der ist erfrischend kühl!

Wieviele der Teilabschnitte Sie machen entscheiden Sie am besten vor Ort. Hier drei Vorschläge von mir.

1. Vom Klammeinstieg durch den ersten und zweiten Teil der Klamm. Dort wechseln Sie dann auf den Steinwenderweg (Nr. 401) und nehmen den Abstieg über Sankt Urbani nach Möderndorf. Von geht man dann zurück zum Klammeinstieg. Gehzeit für diese Strecke sind ca. 2,5 Stunden. Sehr angenehm empfinde ich, dass es ein Rundwanderweg ist. Man geht durch die Klamm hinauf und dann einen anderen Weg wieder zurück. Dadurch erspart man sich auch den Abwärtsweg durch die Klamm. (Abwärts ist doch immer ein bißchen schwieriger als aufwärts.)

2. Etwas weiter und herausfordernder ist es die Klamm bis zum dritten Teil zu gehen. Von dort gehen Sie dann das erste Stück über einen Forstweg retour bis Sie dann wieder auf den Steinwenderweg kommen über den Sie dann wie im ersten Vorschlag nach Möderndorf und wieder zum Klammeingang kommen. Die Gehzeit beträgt ca. 4 Stunden.

3. Sie gehen die Klamm bis zum Ende. Von dort können Sie dann den vierten Teil wieder durch die Klamm zurückgehen – und dann wie Vorschlag zwei retour. Oder Sie entscheiden sich für die längste Route. Sie gehen vom Klammende weiter auf die Kuhweger Alm. (Gehzeit in Summe ca. 3.5 Stunden). Auf der Kühweger Alm können Sie dann rasten und sich stärken. Der Rückweg geht dann über die Almstrauße und den Weg Nr. 410 wieder ins Tal. Hier kommen Sie wei bei den anderen Varianten wieder nach Möderndorf und zum Klammeingang. Gehzeit in Summe ist ca. 5,5 bis 6 Stunden.

Für nähere Informationen zur Garnitzenklamm habe ich hier zwei schöne PDFs für Sie bereitgestellt. So können Sie sich gut schon vorher auf die Klammwanderung vorbereiten.

Garnitzenklamm-Karte

Garnitzenklamm_deutsch

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Nadine (Europa Wanderhotels) — 15. Juli 2010

Die schönsten Weitwandertouren durch die Alpen

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Luxuswandern von Hotel zu Hotel – mit Gepäcktransport

„Einmal im Leben muss jeder die Alpen von West nach Ost oder von Nord nach Süd zu Fuß durchquert haben“ – das wird 2020 ein Lebensziel des Europäers sein, so die Vorstellung von Soziologen, andermotivforschern und Visionären. Auf den Spuren der jahrtausendalten Pfade über die Berge will der Mensch wieder zu sich finden und auch ein Stück Lebensglück zurück erobern. Die Vorstellung der zu bewältigenden Entfernungen bei einer Alpenüberquerung klingt wie eine Lebensaufgabe, ist es aber nicht.

Weltweit boomen Weitwanderwege, die sich quer durch dünn besiedelte bis unbewohnte Gegenden ziehen und immer mehr Weitwanderer faszinieren. Weitwandern wird immer mehr zum „gängigen“ Thema. Dabei fügt man sich den Gesetzen der Natur und entscheidet sich bewusst gegen die „Gangart“ unserer schnelllebigen Zeit. Man muss ja nicht gleich nach Tibet reisen, die Lust an der Langstrecke entdeckt man auch in den Alpen – die übrigens dem Himalaya oft gar nicht unähnlich sind – auf Schritt und Tritt. Gebildete Männer sind schon im 19. Jahrhundert zu Fuß aufgebrochen, um die touristisch gerade erwachende Alpenregion zu erkunden. „Alpenwanderer“ wurden sie genannt und viele der Wege, die diese Forscher, Schwärmer und Visionäre entdeckt haben, werden heute wieder entdeckt. Einige Europa Wanderhotels liegen direkt am Weg von diesen besonders schönen Weitwander-Routen:

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