Nadine (Europa Wanderhotels) — 29. Januar 2010

Wie Sie auf Tour NOTSIGNALE absetzen…

Thema: Wandertipps, Wanderwissen | Stichworte: , ,
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Nicht immer läuft die Tour wie geplant. Wer in einem Notfall fremde Hilfe benötigt, sollte wissen, wie er sie am Besten holt – und zwar so:

1. MOBILTELEFON
Erste Wahl bei Notfällen ist das Mobiltelefon. Hiermit holen Sie über die europaweite Notrufnummer 112 schnell Hilfe. Noch fixer geht es über lokale Rettungsdiensta, wie die schweizerische REGA (1414). Doch nicht überall gibt´s Empfang… Findet Ihr Gerät kein Netz, obwohl es sollte, steigen Sie ein paar Meter bergauf. Auch mit einer Freisprecheinrichtung steigen sich die Empfangsaussichten – halten Sie das andy beim Telefonieren in die Höhe.
Teilen Sie sich ein Gerät, sollten alle Mitwanderer wissen, wo es sich befindet und wie man es aktiviert.

2. SATELLITEN-FUNK
In entlegenen Gebieten, in denen Telekom & Co nicht snden, hilft nur der satllitengestützte Notruf. Da Satelitentelefone extrem teuer sind, lohnt das Leihen. Eine weitere Möglichkeit sind Notrufsender wie SPOT. Gegen eine Jahresgebühr ab Eur 99 können Sie mit dem handygroßen Gerät auf Knopfdruck Hilfe holen, SMS außerhalb des Handynetzes nutzen und anderen ihre Position verraten.

3. ALPINES NOTSIGNAL
Ohne Funk- oder Satellitenkontakt ruft man am besten mittels alpinem Notsignal um Hilfe. Ob Trillerpfeife, Stimmbänder, Taschenspiegel oder – nachts – Stirnlampe: Wer sechs Zeichen pro Minute abgibt, dann eine Minute wartet und anschließend wieder sechs Zeichen in Zehn-Sekunden-Takt sendet, macht deutlich, dass er Hilfe braucht. Erkennt man daraufhin die Antwort – drei Zeichen pro Minute mit einer Minute Pause dawzischen -, sollte der Rettungstrupp bereits alamiert sein.

4. WENN DER HELI KOMMT
Abseits von Wegen naht die Rettung oft im Heli. Geben Sie mit Ihrer Körperhaltung zu verstehen, ob Sie Hilfe bauchen: Bilden Sie ein Y – im Stehen die Arme schräg nach oben gestreckt -, heißt das YES, ich brauche Hilfe. Ein N – Ein Arm schräg noch oben, einer schräg nach unten – heißt das NO, flieg weiter.

Quelle: Outdoor-Magazin

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