Heute gibts es wieder einmal einen sehr interessanten Beitrag aus der Gartenküche meiner Mutter. Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt wann der beste Zeitpunkt der Kräuterernte ist. Ist es vor der Blüte, nachher oder während der Blüte am Besten? Wenn man es einrichten kann, sollte man folgende Hinweise beachten.
ERNTE VOR DER BLÜTE
Melisse soll vor der Blüte gesammelt werden dann schmeckt sie frisch zitronig. Eine handbreit über den Boden abschneiden, Melisse und Minze kann 2-3 mal pro Jahr geschnitten werden. Auch Majoran sollte nach Möglichkeit vor der Blüte geerntet werden.
MIT EINSETZEN DER BLÜTE
Lippenblütler wie Bohnenkraut, Thymian und Salbei haben sich in diesem Stadium die meisten ätherischen Öle. Auch bei Brennessel und Spitzwegerich beginnt mit dem Einsetzen der Blüte der höchste Wirkstoffanteil.
WÄHREND DER VOLLBLÜTE
Basilikum, Dost, Oregano und Wermuth haben den größten Wirkstoffanteil mit Einsetzen der Vollblüte. Es versteht sich von selbst, dass Arnika, Kamille, Königskerze, Kornblume, Malve, Ringelblume, Lavendel, Schafgarbe und Sonnenblume bei voller Blüte gesammelt werden.
WURZELN
Wurzeln wie Löwenzahn, Baldrian, Süßholz, Tormentill, Bibernell werden im Oktober, wenn die Pflanze alle Wirkstoffe in der Wurzel sammelt, gegraben.
Auch die Tageszeit der Ernte hat einen Einfuß auf die Inhaltsstoffe.
Doldenblüter wie Fenchel, Dell, Kümmel und Anis – Mittags zwischen 13:00 und 14:00 Uhr schneiden, dann sind die meisten ätherischen Öle enthalten.
Beerentragende, heilende Früchte wie Holunder, Schlehe, Sanddorn zwischen 15:00 und 16.00 Uhr pflücken.
Früchte, Samen und Pflanzen die Bitterstoffe und Flavonoide enthalten, wie Mariendistel, Wermuth und Weinraute werden am frühen Nachmittag zwischen 15:00 und 16:00 Uhr geerntet.











(3x bewertet, Schnitt: 4.67 von 5)


Auf Karte anzeigen














