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Stefanie @ Wasserwald — 10. Juni 2010

Ein weiterer Höhepunkt im Genussjahr steht bevor

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“Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen! Gemeinsam mit Menschen verschiedener Sprachen „eine Sprache“ zu sprechen!
Das ist die Botschaft der Genussfestspiele!
Alpe trifft Adria! Genuss verbindet!
Erleben wir grenzenlose Freundschaft!
Erleben wir die Genussfestspiele.”

Es steckt viel Philosophie hinter Herwig Ertls “Genussfestspielen”, aber sie sind keine rein philosophische Veranstaltung. Es geht um Genuss, um den gemeinsamen Genuss und darum Neues zu entdecken.

“Herwig Ertl ist eine Art Food-Hunter. Er wurde in Gourmetkreisen österreichweit bekannt, weil er exklusiv hochwertige Nahrungsmittel verkauft. Die stöbert er auf seinen Touren vor allem in der Alpe-Adria-Region auf.” (Quelle: Salzburger Nachrichten)

Auf diesen Touren lernt er viele Menschen kennen, und da er nicht unbedingt auf den Mund gefallen ist, kommt er mit vielen ins Gespräch. Er pflegt eine sehr enge Beziehung zu seinen Produzenten, denn er findet, dass man über besondere Produkte immer reden müsse.

So sind auch die Genussfestspiele zu verstehen, Herwig lädt mehrere Produzenten ein. Und die anwesenden Gäste können deren Produkte verkosten und sich mit den Produzenten austauschen. Das geht bei uns schon um 16:00 Uhr los. Am Abend kreieren wir dann – natürlich unter Verwendung der entsprechenden Produkte – unser Abendmenü. Und Herwig sucht den Wein dazu aus.

In diesem Jahr – das ist übrigens am 28. August werden bei uns sein:
Moreno Cedroni, Fischveredler und Kochkünstler
Massimo Mancini, Pastaproduzent der Extraklasse
Peter Engelbrecht und Enrico Palm, Die Ölentwickler aus Deutschland
Damijan Potversic, Der Ausnahmewinzer aus Görz
Michele Moschioni, Ein Winzer der anders denkt
Levi Gregoris, Der beste Prosciuttoproduzent aus San Daniele

Herwig wäre allerdings nicht er selbst, wenn er es bei solcher Schlichtheit bewenden lassen würde :-)
Ein stets mit Spannung erwarteter Moment der Genussfestspiele – zumindest in unserem Haus – ist immer Herwigs Begrüßungsansprache. Man darf sich das jetzt nicht als gewöhnliche Begrüßung vorstellen. Nein, das gleicht einem komplett durch-choreografierten Event für sich. Was sich da Herwig immer wieder einfallen läßt, erstaunt mich jedes Mal aufs Neue. Sehr oft frage ich mich dann, wieviele Wochen da alleine in die Vorbereitung der Begrüßung gehen – von der anderen Organisation ganz zu schweigen!

Wer sich über meine Eindrücke vom letzten Jahr informieren will – einfach hier lang.

Ich bin mir sicher, dass es auch heuer wieder einer der Höhepunkte des Jahres werden wird!

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Stefanie @ Wasserwald — 8. Juni 2010

A Dirndl, das nit krendln kann…

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… kriegt angeblich keinen Mann :-) So besagte es zumindest eine alte Kärntner Volksweisheit. Ob das historisch belegt ist, hab ich nicht überprüft, zumindest ist das Krendln immer noch ein wichtiges Thema für alle Kärntner, die sich auch nur irgendwie mit dem Kochen beschäftigen. Ob und wie gekrendelt wird, ob das Krendln zur “richtigen” Kärntner Nudel dazugehört oder nur für Festtage vorgesehen war und ob besagte Volksweisheit zutrifft.

Bei uns im Haus werden Kärntner Nudeln immer gekrendelt, etwas anderes läßt unsere Köchinnen-Ehre gar nicht zu. Auch alle Teilnehmer unserer Kochkurse müssen durch die Krendlschule :-) . Und damit einige junge Paare beruhigt in die Ehe gehen können, haben wir heuer gemeinsam mit dem Hochzeitsratgeber der Kärntner Regionalmedien 3 Krendlkurse verlost. Dabei bringen wir den Paaren 3 Varianten der Kärntner Nudeln sowie – am allerwichtigsten natürlich – das Krendln derselben bei. 2 von 3 sind schon gelaufen und bisher hatten wir noch keine Ausfälle – alle Teilnehmer haben sich wacker geschlagen und können zuversichtlich in ihr weiteres gemeinsames Leben blicken. Nach erfolgreichem Abschluß gibt’s nämlich auch noch das SonnleitnerSS Heiratszertifikat :-)

Für alle, die sich jetzt fragen, was das Krendln nun genau ist – es handelt sich um “das kunstvolle Formen des Nudelrandes”. Das kann man eigentlich nicht wirklich gut beschreiben – so sollte es dann auf alle Fälle ausschauen.

Die klassische Kärntner Nudel – was die Kärntner gerne als “Kärnter Kasnudel” bezeichnen, ist übrigens mit einer Fülle aus Erdäpfeln und Topfen gefüllt. Man kann in unseren Kochseminaren aber noch viele andere Varianten lernen – grundsätzlich ist beim Füllen erlaubt, was gefällt.

Hier auf alle Fälle mal unser Rezept für klassische Kärntner Nudeln.

Und hier einen Überblick über die nächsten Kochkurse – für alle anderen, die Krendln lernen wollen :-)

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Stefanie @ Wasserwald — 21. Mai 2010

5-Elemente Tipps für den Sommer

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Laut 5-Elemente-Lehre befinden wir uns seit 16. Mai bereits im Element “Feuer”, also im Sommer. Der bioklimatische Einfluss, der dabei auf unseren Körper einwirkt, ist – wie man sich sicher vorstellen kann, die Hitze.

Unsere Aufgabe im Sommer – im Element “Feuer” – ist es also, den Körper vor übermäßiger Hitze zu schützen. Das bedeutet einerseits Hitze von außen und andererseits Hitze von innern (also durch die Nahrung oder auch die Emotionen). Gegen das Wetter können wir ja nun wenig machen, wir können nur damit umgehen und uns verantwortungsvoll um uns selbst kümmern. Bei großer Hitze bedeutet dass, den Körper kühl zu halten und etwas zu kühlen. Das macht man, indem man auf exzessives Sonnenbaden verzichtet, den Körper und vor allem den Kopf vor ständiger Hitzeeinwirkung schützt und der Nahrung “kühlende” Lebensmittel hinzufügt.

Das bedeutet, der Sommer ist die Zeit, um wieder etwas Rohkost in den Speiseplan aufzunehmen. Besonders kühlend sind vor allem Gurken, Melonen, Zitrusfrüchte und Tomaten – kein Wunder, wächst das alles in heißen Gegenden oder hat im Sommer Saison. Durch die abkühlende Wirkung sind sie allerdings auch nicht so gut verträglich, da der Magen sie erst “aufwärmen” muss, um sie verwerten zu können. Dagegen hilft kurzes Erwärmen, wie pochieren, blanchieren oder dünsten.

Überhaupt sind die oben angeführten Garmethoden weniger “erhitzend” als zum Beispiel Braten oder Grillen. Wenn man ganz ehrlich ist, ist also der Sommer gar nicht so die ideale Zeit zum Grillen. Das bedeutet, man sollt’s halt nicht unbedingt exzessiv betreiben und zum Gegrillten auch immer etwas Abkühlendes dazuessen (zB Gurkensalat, Blattsalate, auch gegrillte Tomaten oder anderes Gemüse).

Außerdem sollte man den Körper vor übermäßigem Schwitzen schützen – womit wir wieder dabei sind: Sonnenbaden ist nicht unbedingt gut für den Körper! Abhilfe schafft da auch Salbeitee – siehe hier.

Also, auf in einen schönen und heißen Sommer, aber dabei auch Rücksicht auf den eigenen Körper nehmen!

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Stefanie @ Wasserwald — 1. Mai 2010

Spargel, das königliche Gemüse

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Ein weiterer Frühlingsbote auf dem Teller – neben dem Rhabarber, den ich ja vor kurzem behandelt habe ist natürlich der Spargel. Von Mitte April an gibt’s ihn quasi überall und “alle” wollen ihn haben. Er ist der Inbegriff des Frühlings und auch der Frühlingsgefühle :-) Spargel wird vielfach sogar als “Frühlingsluft in Stangen” und “essbares Elfenbein” bezeichnet.

Dabei macht vermutlich einerseits sein einzigartiger Geschmack aber andererseits auch die streng begrenzte zeitliche Verfügbarkeit seine Beliebtheit aus. Spargel wird nämlich – wie auch der Rhabarber – nur bis Johannis, also bis zum 24. Juni geerntet. Da er auch erst gegen Ende April überhaupt verfügbar ist, kommt manchen die Zeit schon arg kurz vor :-)

Bevor wir zum Wesentlichen – einem tollen Spargelrezept :-) – kommen, ein paar grundsätzliche Worte zum Kochen von Spargel. Wenn man ihn einfach in Wasser kochen und dann mit Butter, Sauce hollandaise oder was auch immer, servieren will, sollte man meiner Meinung nach nicht viel Aufhebens darum machen. Ich finde es nicht nötig etwa ein Spargelsieb zu kaufen, das Geld können Sie sich sparen. Einfach in viel Salzwasser kochen, auch nicht zusammenbinden – einfach rein damit :-) . Er braucht auch keinen Zucker oder kein Weißbrot, heutzutage hat der Spargel eh viel weniger Bitterstoffe. Dicken weißen Spargel kochen wir 8 – 9 minuten, dünneren, grünen so um die 6 Minuten.

Weißen Spargel zur Gänze schälen, dabei darauf achten, dass man die Spitzen nicht beschädigt. Ob man ihn dabei von oben nach unten oder umgekehrt schält, muss man denke ich selbst herausfinden – ganz einfach, wie’s für Sie am besten geht. Beim grünen werden nur die Enden geschält. In beiden Fällen schneiden wir die Enden nicht ab, sondern brechen sie, dabei bricht der Spargel dann genau an der richtigen Stelle, so dass man keine holzigen Teile dabei hat.

Und zu guter Letzt noch ein Hinweis auf die Wirkungsweise des Spargels in unserem Körper. Wie alle wichtigen Frühlingskräuter und -gemüse wirkt Spargel entwässernd und ausleitenden, auch hier dient das wieder dazu, Schlacken, die sich durch die deftige Winterernährung angesammelt haben, zu beseitigen. Also ruhig kräftig zulangen – natürlich nur, wenn man kein Nierenleiden hat!

Jetzt aber zum Wichtigsten – einem weiteren tollen Spargelrezept, eins hab ich ja schon beim Rhabarber preisgegeben :-) . Dieses hier habe ich aus einem Jamie-Oliver-Kochbuch, wir haben das jetzt schon bei vielen Seminaren ausprobiert und es kommt immer super an. Außerdem ist es gut vorzubereiten, sodass man bei der Fertigstellung wenig Arbeit hat. Das ist ein wichtiger Punkt, wenn man Gäste hat, damit man nicht die ganze Zeit in der Küche verbringen muss!

Grüner Spargel mit Sardellen, Chili und Zitrone: (geht aber auch mit weißem!)

12 Stangen grüner Spargel
1 EL Olivenöl
1 TL Zucker

5 Sardellenfilets
80 g Butter
1 kleine Chilischote, gehackt
wenig Zitronenschale
Saft von einer Zitrone
Weißer Pfeffer

Spargel nur an den Enden schälen (den weißen aber ganz schälen!), in 4 cm große, schräge Stücke schneiden und in Olivenöl mit Zucker und wenig Wasser weichdünsten.

Sardellenfilets hacken, mit den Zutaten bis weißer Pfeffer abmischen (mach ich gerne in der Küchenmaschine, das funktioniert gut) und kalt stellen. Wenn der Spargel gar ist, mit der Chili-Zitronenbutter glasieren.

Wirklich ein tolles – und dabei so einfaches Gericht, damit ernten Sie sicher Applaus bei Ihren Gästen, und ganz uneitel ist man ja auch nicht, oder ;-)

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Stefanie @ Wasserwald — 14. April 2010

Alpen-Adria-Küche oder wie die Oliven ins Gailtal kommen

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Ich glaube, darauf können wir uns ja – von einigen Ausnahmen abgesehen – mittlerweile einigen. Wenn man die Wahl hat, sollte man heimische Lebensmittel vorziehen. Aber wie definiert man diesen Begriff denn nun eigentlich genau, was genau sind den “heimische Lebensmittel”? Ist das wirklich von politischen Grenzen abhängig?

Meine Eltern haben – aus der Geschichte unserer Region heraus – schon vor geraumer Zeit für sich entschieden, dass eben diese Region nicht an der Grenze zu Italien endet. Das Gebiet der Carnia – zu dem auch Kötschach-Mauthen gehört – ist seit Jahrhunderten ein grenzüberschreitender Kulturraum. Wir waren früher sogar Teil des Patriarchats Aquileia, also mehr nach Süden als nach Norden orientiert.

Zu Zeiten der Römer, als die mit dem Ausbau eines Fernwegenetzes begannen, führte einer dieser Wege auch von Aquileia – mehr oder weniger über den Plöckenpass – nach Aguntum in der Nähe von Lienz. Seit Jahrhunderten wandern Menschen – und Waren natürlich – vom italienischen in den Oberkärntner Raum und darüber hinaus. Über diese und ähnliche Wege wurden Waren von der Adria bis an die Nordsee transportiert.

Außerdem sind wir mit dem Auto schneller in Udine als in Klagenfurt. :-)

Was ich damit sagen will, ist folgendes – die eigene Region hört nicht an der Staatsgrenze auf, heimische Lebensmittel sind nicht nur Lebensmittel, die aus Österreich kommen. Regionale Nahrungsmittel können – wie in unserem Fall – auch aus dem angrenzenden “Ausland” kommen, wenn zB die Transportwege aus Italien kürzer oder unkomplizierter sind als aus Österreich.

Warum mir das so wichtig ist? Weil es mich nervt, dass ich jeden Monat mindestens einmal gefragt werde, wie zB Oliven zu den “Karnischen Kostproben” passen, da sie ja nicht im Gailtal wachsen würden.

Sie passen deshalb dazu, weil zur Carnia nicht nur das Gailtal gehört, sonders sie eine grenzüberschreitende Region ist, in der der Austausch von unterschiedlichsten Produkten immer schon eine große Rolle gespielt hat. Darum nehmen wir uns auch die Freiheit unseren italienischen Wurzeln und Inspirationen Ausdruck zu verleihen. In der Region Carnia vereinen sich Kärnten und Italien (mit der Handelsstadt Venedig) seit Jahrhunderten und wir “destillieren” daraus unsere Alpen-Adria-Küche.

(Übrigens: Der Nachname eines unserer Vorfahren war Caulerio. Er handelte mit Koniferenöl, und kam vom Gardasee nach Mauthen – damals wohl aufgrund des Holzbestandes – und ist geblieben. Wir haben also auch tatsächlich italienische Vorfahren :-) )

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Stefanie @ Wasserwald — 20. März 2010

Urlaubs-”Essen” – Jamies Mac’n’cheese

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Momentan – muss ich gestehen – komm’ ich ja eher im Urlaub zum kochen. In meinem “normalen” Arbeitsalltag bin ich ja jetzt im Service. Eine super Sache übrigens – aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls koche ich in “der Firma” im Moment nicht. Umsomehr Spaß macht es mir, im Urlaub zu kochen. Dann muß es aber auch Urlaubs-Essen sein, etwas also, das mir sonst nicht automatisch einfallen würde. Urlaubs-Essen par excellence – Burger! Entspannung pur – dazu Bier und selbst gemacht Pommes frites und der Tag ist gelaufen :-) Oder – so wie heute – Jamie Oliver’s Mac’n’cheese. Hat ja sicher jeder schon mal gehört. Wenn man genug amerikanische Sitcoms sieht, kommt man gar nicht drum herum. Gegessen hatte ich es allerdings noch nie, weil ich mir nicht so genau vorstellen konnte, wie das gemacht werden sollte.

Im Vorjahr kam allerdings dann “Jamies Amerika” heraus, und da ich alles besitzen muss, was Jamie herausbringt, hab ich mir auch das gekauft. (War eh auch ein Muss, wenn man meine Affinität zu den USA – eher theoretisch allerdings – bedenkt :-) ). Und darin dieses Rezept – das muss ich natürlich probieren.

War eh klar, war natürlich der totale Hammer. Nichts was man in “der Firma” – quasi in der Realität :-) verwenden könnte, aber das perfekte Urlaubs-Essen, großartig an einem Samstag-Mittag, an dem man nichts tut, außer aufstehen und essen und chillen. Soul-Food, halt!

Nachdem ich mir, für die Fotos, natürlich auch Opfer suchen mußte, hab ich mir gleich 3 Kinder “eingefangen”. Wie man sich vorstellen kann, waren die natürlich entsprechend begeistert. (Man muß halt schon auch wissen, wie man sein Publikum wählt :-) ). Und für die “Erwachsenen” gab’s Prosecco dazu – so muss man den Urlaub feiern, dann klappt das auch mit dem Arbeiten wieder super ;-) !

Jamie’s Mac’n’cheese:

Für 8 – 10 Personen (bei uns hätt’s aber höchstens für 6 gereicht)

45 g Butter
3 gehäufte EL Mehl
10 Knoblauchzehen (nach reiflicher Überlegung würde ich jetzt nur 4 nehmen!) geschält und in feine Scheiben geschnitten
6 frische Lorbeerblätter
1 l Milch
600 g Hörnchen oder andere kurze röhrenförmige Nudeln
8 Tomaten
150 g geriebener Cheddar (oder Mozzarella)
100 g geriebener Parmesan
Thymian
Worcestersauce

In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Butter in einem anderen Topf zerlassen. Das Mehl einstreuen und auf mittlerer Stufe unablässig rühren, bis sich die Zutaten zu einer Paste verbinden. Den Knoblauch dazugeben und weiterrrühren, bis der Knoblauch goldgelb und karamellartig klebrig ist. Die Lorbeerblätter zufügen und mit einem Schneebesen langsam die Milch einrühren, sodaß eine glatte Sauce entsteht. Den Backofen auf 220° vorheizen.

Die Paste im kochenden Wasser laut Packungsanleitung garen. Inzwischen die Tomaten grob würfeln, kräftig salzen und pfeffern. Die Pasta abseihen und sofort gründlich unter die Sauce mischen, anschließend den Topf vom Herd nehmen. Den Käse, die Tomaten und den Thymian untermischen. Ein wenig von der Worcestersauce tut dem Ganzen gut, genau wie ein Hauch Muskat.

In eine passende Form umfüllen und in den Ofen schieben. 30 Minuten backen, bis die Sauce blubbert und der Auflauf goldgelb überkrustet ist. Genial!

Scheint gut anzukommen …?!

Und das ist alles, was am Schluß noch übrig war … :-)

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Stefanie @ Wasserwald — 26. Februar 2010

Sellerie-Thymiancrespelle mit mar. Forelle und Limettendressing

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Auch wenn’s im Moment noch nicht ganz so ausschaut – der Frühling ist im Anmarsch. Wenn die Tage wieder länger und die Temperaturen wärmer werden, verspüre ich auch jedes Jahr das Bedürfnis nach mehr “Frische”, mehr “Lebendigkeit” und mehr “Grün” in meiner Küche.

Im Winter will man’s ja doch eher kuscheliger, molliger und gerne auch deftiger. Aber sobald man den Frühling spürt, ändert sich das.

Das folgende Rezept ist, wie ich finde, eine schöne Küchenmetapher für die momentane Jahreszeit. Noch etwas im Winter, aber schon mit einem Fuß im Frühling. Sellerie und Thymian machen das ganze zwar wärmend, aber der frische, roh marinierte Fisch, das Limettendressing, der Blattsalat und der Sauerrahm setzen ganz tolle Frische- Akzente.

Zutaten:
3 Scheiben Sellerie in feinste Streifen geschnitten
Butterschmalz
Für die Crespelle:
100g Milch
Salz
1/8 l Milch
Thymian
1 Ei
1 EL Olivenöl

150 g Forelle

Für das Dressing:
Saft einer Limette
1 TL Staubzucker
wenig grüner Pfeffer
100 ml kräftiges Olivenöl

Blattsalate

Salatdressing

Sauerrahm

Für den Crespelleteig alle Zutaten verrühren und etwas rasten lassen. Inzwischen die Forelle in feine Schnitzel schneiden (die müssen so dünn geschnitten sein, dass sie durch das Limettendressing und das spätere Auflegen auf das heiße Crespelle gegart werden!)
Alle Zutaten für das Dressing mit dem Mixstab verrühren.
Die Selleriestreifen in Butterschmalz anlaufen lassen, die Crespellemasse draufgießen und backen. Dann werden die Forellenschnitzel (am besten noch in der Pfanne) auf die heiße Crespelle gelegt und mit dem Limettendressing mariniert – das ist für den Fisch der einzige Garvorgang!
Crespelle einrollen, auf marinierten Salaten anrichten, mit Sauerrahm garnieren und warm servieren. Einfach genial!

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