Stefanie @ Wasserwald — 21. Mai 2010

5-Elemente Tipps für den Sommer

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Laut 5-Elemente-Lehre befinden wir uns seit 16. Mai bereits im Element “Feuer”, also im Sommer. Der bioklimatische Einfluss, der dabei auf unseren Körper einwirkt, ist – wie man sich sicher vorstellen kann, die Hitze.

Unsere Aufgabe im Sommer – im Element “Feuer” – ist es also, den Körper vor übermäßiger Hitze zu schützen. Das bedeutet einerseits Hitze von außen und andererseits Hitze von innern (also durch die Nahrung oder auch die Emotionen). Gegen das Wetter können wir ja nun wenig machen, wir können nur damit umgehen und uns verantwortungsvoll um uns selbst kümmern. Bei großer Hitze bedeutet dass, den Körper kühl zu halten und etwas zu kühlen. Das macht man, indem man auf exzessives Sonnenbaden verzichtet, den Körper und vor allem den Kopf vor ständiger Hitzeeinwirkung schützt und der Nahrung “kühlende” Lebensmittel hinzufügt.

Das bedeutet, der Sommer ist die Zeit, um wieder etwas Rohkost in den Speiseplan aufzunehmen. Besonders kühlend sind vor allem Gurken, Melonen, Zitrusfrüchte und Tomaten – kein Wunder, wächst das alles in heißen Gegenden oder hat im Sommer Saison. Durch die abkühlende Wirkung sind sie allerdings auch nicht so gut verträglich, da der Magen sie erst “aufwärmen” muss, um sie verwerten zu können. Dagegen hilft kurzes Erwärmen, wie pochieren, blanchieren oder dünsten.

Überhaupt sind die oben angeführten Garmethoden weniger “erhitzend” als zum Beispiel Braten oder Grillen. Wenn man ganz ehrlich ist, ist also der Sommer gar nicht so die ideale Zeit zum Grillen. Das bedeutet, man sollt’s halt nicht unbedingt exzessiv betreiben und zum Gegrillten auch immer etwas Abkühlendes dazuessen (zB Gurkensalat, Blattsalate, auch gegrillte Tomaten oder anderes Gemüse).

Außerdem sollte man den Körper vor übermäßigem Schwitzen schützen – womit wir wieder dabei sind: Sonnenbaden ist nicht unbedingt gut für den Körper! Abhilfe schafft da auch Salbeitee – siehe hier.

Also, auf in einen schönen und heißen Sommer, aber dabei auch Rücksicht auf den eigenen Körper nehmen!

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Nadine (Europa Wanderhotels) — 29. April 2010

4 Tipps, wie man sich vor Mücken schützt

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Mücken können die schönste Wanderung zur Qual machen. Lesen Sie, wie Sie den Blutsaugern ein Schnippchen schlagen:

1. TARNEN UND TÄUSCHEN
Wer mit schwarzer Kleidung auf Tour geht, zieht Mücken & Co. geradezu magisch an. Am besten also helle Kleidung tragen – und sich täglich waschen. Mücken empfinden Körper- und vor allem Schweißgeruch extrem anlockend.

2. SCHUTZKLEIDUNG TRAGEN
Normale Wanderhosen sind für Mücken kein Hindernis – sie stechen einfach hindurch. Nicht so bei stichdichter Funktionskleidung.

4. EINREIBEN
In der Praxis und in den meisten Tests versagen fast alle “biologischen” Anti-Mücken-Mittel. Auch die Einnahme von Vitamin B oder der Verzehr von viel Knoblauch bringt nichts. Wer sich wirksam vor Moskitos sch+tzen will, muss zum Wirkstoff DEET greifen. Je höher die DEET-Konzentration eines Präparates ausfällt, desto länger anhaltend ist die Wirkung. Um gesundheitliche Schäden zu vermiden, sollten DEET-Mittel weder inhaliert, noch dauerhaft oder bei Kleinkindern benutzt werden.

5. ABLENKEN
Sie möchten auf die Chemiekeule verzichten und normale Kleidung tragen. Dann sollten Sie möglichst früh am Tag starten (abends sind Mücken am stichfreudigsten) und einen windigen Weg einschlagen (nicht durch Wald).

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Stefanie @ Wasserwald — 26. Februar 2010

Wie man der Frühjahrsmüdigkeit vorbeugt

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Nach der Lehre der 5 Elemente aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) – mit der wir uns ja seit einiger Zeit befassen, beginnt der Frühling bereits am 14. Februar. Mit diesem Datum tritt das Jahr in das Element Holz ein. Holz hat – wie man sich ja auch bildlich vorstellen kann – eine nach oben strebende Energieform.

Im Winter – also in der dem Holz vorausgehenden Metallzeit – ernährt man sich ja eher wärmend, etwas deftiger. Dadurch sammeln sich im Körper “Schlacken” an, Stoffe also die den Körper etwas behindern und die wieder ausgeschieden werden müssen.

Speziell dem aufsteigenden Holzelement kommen diese “Schlacken” aber ziemlich in die Quere. Es kann nicht ungehindert aufsteigen, und das führt zur Frühjahrsmüdigkeit. Um dem vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken, ist es wichtig, zu “ent-schlacken” und das Blut zu reinigen. (Das macht zB auch Spargel, weshalb er zu den einflussreichsten Frühlingsgemüsen gehört!)

Am besten geht das mit bitteren Salaten oder Gemüsen (Radicchio, Chicorée, Artischocken, …) oder auch – und für mich persönlich besonders praktisch, weil einfach – zB mit Brennesseltee oder Birkenblättersaft. Beides ist in der Apotheke erhältlich.

Birkenblättersaft dient dabei der Ausscheidung von “Schlacken” und Brennesseltee reinigt das Blut und baut es auch auf. Bei der Dauer der Anwendung verlasse ich mich gerne auf mein Gefühl. Soll heißen, ich wende es so lange an, bis ich es nicht mehr sehen kann :-)

Noch zur Erklärung: die Sprache der TCM ist sehr bildhaft, das ist natürlich nicht wörtlich zu verstehen. Wenn man sich aber darauf einläßt, kann man ein gutes Gefühl dafür entwickeln und viele Mechanismen im eigenen Körper und Leben intuitiv erfassen

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Stefanie @ Wasserwald — 26. Juni 2009

Brennesselsamen – ein Nierentonikum

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Von einem Seminar in Matrei hat meine Mutter am Montag ein Säckchen Brennesselsamen mitgebracht.

Schon im 5-Elemente-Kurs hat unserer Lehrerin darauf aufmerksam gemacht, dass man die unbedingt sammeln und im Winter einnehmen sollte. Wie alle Samen – im weiteren Sinn also auch Nüsse und Hülsenfrüchte – stärken auch Brennesselsamen die Nieren.

Das braucht man im Winter deshalb, weil Kälte die Nieren besonders bedroht und dadurch zu Krankheiten wie Erkältungen oder grippalen Infekten führen kann. Eine Stärkung der Abwehrkräfte nach der Traditionellen Chinesischen Medizin zielt also immer auch auf eine Stärkung der Nieren ab.

Brennesselsamen stärken aber nicht nur das Immunsystem sondern den ganzen Körper, wie die Blätter der Brennessel auch – wirken sie außerdem ausleitend und damit entgiftend. Außerdem werden sie seit alters her als Haarwuchsmittel eingesetzt. Auch das erklärt sich in der TCM durch die Wirkung auf die Nieren, denn die Haare sind dem Funktionskreis Niere zugeordnet. Durch eine Stärkung der Nieren erreicht man damit auch eine Stärkung und angeblichen einen besseren Wuchs der Haare.

Da ich in den letzten Jahren sehr erkältungsanfällig war, bin ich natürlich immer auf der Suche nach Nieren- und Immunsystem-stärkenden Mitteln. Ich wußte allerdings bisher nicht woher man Brennesselsamen bekommen soll. Man kann sie natürlich auch sammeln, aber die sind echt winzig – kleiner noch als Flohsamen – somit sieht das nach wahnsinnig  viel Arbeit aus.

Bei meinen heutigen Recherchen habe ich dann herausgefunden, dass man Brennesselsamen in gut sortierten Apotheken kaufen oder bestellen lassen kann. Ansonsten kann ich diesen Link sehr empfehlen www.oberhexe.com – der Versand ist auch nach Österreich möglich.

In der Anwendung sind Brennesselsamen sehr einfach. Über’s Essen streuen oder auf’s Butterbrot geben, manche rühren sie auch gerne in Joghurt ein.

Der Vorteil ist, dass sie simpel in der Anwendung, wenig geschmacksintensiv und wahnsinnig gesund sind.

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Stefanie @ Wasserwald — 30. Mai 2009

Stefanie’s Hexenküche

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Ich hab ja – an dieser Stelle – vor einiger Zeit angekündigt 2 Selbstversuche mit Tees aus dem Buch “Chinesische Medizin für den Alltag” starten zu wollen.

vor etwa zwei Wochen hab ich damit begonnen. Der erste ist der sogenannte “Astragalus-Tee”:

15 g Radix astragali und 2 g Cortex cinnamomi

Das wird 25 min lang in 2 Liter Wasser gekocht (wenn’s kocht nur köcheln lassen sonst geht zuviel Flüssigkeit verloren). Diese 2 Liter dann über den Tag verteilt trinken. soll man dann für 4 Wochen machen.

Der Astragalus-Tee fördert die Leichtigkeit im Leben und stärkt das Immunsystem – und sowohl das eine wie das andere kann ich im Moment brauchen.

Wie gesagt, ich mach das jetzt seit ca. 2 Wochen – is also fast Halbzeit. Muss sagen ich fühl mich wirklich gut. Entspannung und abschalten können – damit hatte ich ja so meine Probleme. Momentan gelingt mir das immer besser. Außerdem fühle ich mich nicht mehr so getrieben, wie das sonst oft der Fall war. Zum momentanen Zeitpunkt kann ich diesen Teil des Experiments also als vollen Erfolg bezeichnen.

Der Tee schmeckt auch gar nicht schlecht. Ganz anders als alles, was ich sonst so kenne, aber gut. Cortex cinnamomi ist ja Ceylon-Zimt – gibt dem ganzen eine also eine leicht zimtige Note. Radix astragali schmeckt ziemlich erdig, is aber auch klar – das Rezept ist ja insgesamt für das Element Erde gedacht. Wonach soll’s also sonst auch schmecken :-)

Der zweite Tee war für mich fast noch spannender und eine ziemliche Herausforderung. Er nennt sich “Tee der Göttin Guanyin”. Er gleicht aus, beruhigt, wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus und besteht aus:

200g schwarzer Sesam, 200 g getrocknete Yamswurzel, 200 g weißer thailändische Reis, 200 g Lotuswurzelstärke und 3 El brauner Zucker

Sesam, Yamswurzel und Reis werden ganz trocken geröstet und müssen danach HÄNDISCH (im Mörser) ganz fein gemahlen werden. Danach werden sie mit der Lotuswurzelstärke und dem braunen Zucker vermischt. 3 El dieser Mischung dann einfach mit heißem Wasser übergießen und genießen!

Die Zubereitung alleine ist dabei ja schon ein Erlebnis. Das Rösten geht eigentlich ganz gut, auch wenn man unbedingt darauf achten muß die Zutaten sehr trocken zu rösten, damit man sie dann gut mahlen kann. Außerdem sind sie dann länger haltbar.

Das Mörsern ist dann eine ziemliche Aufgabe. Das dauert! Und laut meiner 5-Elemente-Lehrerin, Susanne Peroutka von der Wiener Schule für Traditionelle Chinesische Medizin, darf man Heilnahrung nicht mixen. Damit bringt man nämlich Wind hinein, und Wind ist in der TCM “das Pferd, auf dem die Dämonen (Krankheiten) heranreiten”. Und das will man ja nicht. Also heißt’s wie in der guten alten Zeit Hand anlegen. Glücklicherweise hab ich von meiner Schwester Sophie mal einen richtig großen, guten Mörser bekommen, anders wär das eh nicht zu schaffen gewesen. Aber ich muss sagen, es hat echt Spass gemacht. Ich hab halt drei Tage lang in jeder freien Minute gemörsert und wieder ausgesiebt und wieder gemörsert. Ich bin auch draufgekommen, dass ich nächstes Mal den Reis getrennt von den anderen Zutaten mörsern werde, das geht dann deutlich besser.

Heute bin ich fertig geworden. Und so schaut das Pulver dann aus.

Wenn man das dann mit Wasser aufgießt wird der Tee total dunkelgrau – fast schwarz. Aber auf ganz andere – geheimnisvollere Art – als Kaffee. Und auch der schmeckt mir sehr, sehr gut. Der geröstete Sesam gibt dem ganzen ein echt feines, leicht süßliches Aroma, das durch den kleinen Zuckeranteil noch verstärkt wird.

Für mich auch auch super-schnelles Frühstück (wär’ sicher auch was für Marianne :-) ). Der Tee hat ja durch die Yamswurzel und den Reis doch etwas mehr Substanz als unsere Tees. Bin total begeistert.

In bezug auf die Langzeitwirkung muss ich da noch weiterforschen. Hab den “Tee der Göttin Guanyin” ja erst zweimal getrunken. :-) Aber ich werd weiter darüber berichten.

PS: Die Zutaten hab ich übrigens bei der “Apotheke zum Lebensbaum” (www.apotheke-lebensbaum.at) bestellt. Die waren super-freundlich und hatten alles bis auf den Thai-Reis, den ich dann einfach im Asia-Shop besorgt hab und die Lotuswurzelstärke, die kennt irgendwie niemand – war auch im Internet nicht zu finden, also hab ich sie einfach weggelassen.

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