Wir hatten eine wunderschöne sonnige Wanderwoche. Unsere Touren führten uns zum Jochstadl in Schattwald, zur Landsberger Hütte und zur Roßalpe. Am Freitag verließ uns der Sonnenschein und unsere Wandergruppe machte einen Ausflug ins Lechtal und wanderte zur Sulzlalm.
Abendwanderung mit Frau Winkler
Wir lieben unser Dorf und das möchten wir Ihnen gerne zeigen. Während eines gemütlichen abendlichen Dorfrundganges erzählt Ihnen Frau Winkler etwas über unsere Kultur und zeigt Ihnen viel Spannendes aus vergangenen, aber auch aus heutigen Zeiten.
Der Platz neben der Kirche hatte mehrere Bedeutungen. Er war Arbeits-, Wirtschafts- und Lebensraum. Seine Hauptfunktion lag jedoch in der Kommunikation. Früher trieben die Bauern am Morgen das Vieh zum Brunnen. Dabei kam es zu Gesprächen, die vom Vieh bis zu naturphilosophischen Betrachtungen reichten. Am Nachmittag kamen die Fraune beim Brunnen zum Wäschewaschen zusammen, da in den alten Häusern kein Wasser war. Dabei unterrichtete man einander über den neuesten Dorfklatsch.
Heute hat sich die Funktion des Platzes gänzlich geändert, er ist nur mehr Schnittpunkt von Straßen.
Die älteste, heute noch erhaltene Jahreszahl in Fiss ist über einem Fenstergitter des Hauses Nr. 49 gut lesbar zu sehen: 1459. Nach dem Mauerwerk zu schließen, soll dieser Hausteil einmal Gerichtsgebäude gewesen sein, in dem die Ritter von Landeck jedes Jahr zwei mal die Dorfstreitigkeiten geschlichtet haben.
Frau Winkler freut sich sehr, Sie alle bei einer dieser Wanderungen dabei zu haben, damit auch Sie mehr über die Dorfgeschichte von Fiss erfahren!
Almrosen Wanderwoche 11.-18.7.
Hier unsere Wanderbilder …
Usseralpe am Montag
Rot Flüh
Älple
Krinnenspitze
Die Praktikantin
Hallo ich bin die Stefani… bin NOCH 16 Jahre alt und wohne seit einem Jahr in Kempten (Allgäu). Vorher war mein Wohnsitz auf der Ostfriesischen Insel Wangerooge (Nordsee).
Ich habe vom 12.7. bis zum 16.7. 2010 Praktikum im “Lumberger Hof” gemacht!!
Die ersten Tage (Mo,Di) war ich im Service, am Mittwoch war ich in der Küche und die letzten zwei Tage (Do,Fr) war ich an der Rezeption bei der Ramona und bei der Kathi! Das Praktikum war suuuuuper!! Ich habe sehr viel gelernt- vom Tellertragen bis zum Zimmer buchen- und das hat mir alles so viel Spaß gemacht. Außerdem lernte ich hier einige, sehr nette und auch lustige Leute kennen.
Als Fazit kann ich sagen, dass mir das Praktikum sehr viel gebracht hat und ich noch immer die Tätigkeit einer “Hotelfachfrau” (österr. HGA=Hotel Gastgewerbe Assistentin) erlernen möchte. Dieses Praktikum sehe ich als Bestätigung für meinen Berufswunsch!
Ein spezielles Dankeschön geht an dem Inhaber Franz Barbist, der mir die Chance gab dies raus zu finden. Doch natürlich bedanke ich mich auch bei seinen Angestellten und bei seiner Familie, die mir sehr viel gezeigt und beigebracht haben!!! Vielen Daaaank!!:)
Eure Steffi
Es naht das Ende unseres Skigefängnisses
Eingeweihte Chesa Monte Gäste wissen sofort, was gemeint ist, wenn vom “Skigefängnis” gesprochen wird. Diese Bezeichnung für unseren Ski- und Schuhraum hat in den letzten Jahren als “Running Gag” die Runde gemacht.
Wer, wann, warum den Ski- und Schuhraum so getauft hat, ist leider nicht überliefert. Ich kann mir nur vorstellen, daß die Gründe dafür der sehr dürftige Charme und die kühle Atmosphäre dieses Raumes waren.
Nun denn, diese Zeiten sind ab heute vorbei. Seit dem Vormittag sind Tischler der Firma Tschallener aus Ried am Werk, um aus dem zweckmäßigen Skigefängnis ein wirkliches Schmuckkästchen zu machen. Es wird gebohrt, gehämmert und gehobelt ……
am Ende des ersten Tages ist schon sehr viel geschafft:
…. und jetzt wird fieberhaft nach einem neuen Namen gesucht!
Volles Schrot und Korn – Dinkel-Jourgebäck
Im Rahmen unseres Ernährungsworkshops “Mehr Lebensqualität durch bewussten Genuss” fand am 6. Juli 2010 in der Hotelküche im Chesa Monte ein Brotbackkurs mit Hildegard Stickler statt.
Die Leiterin des Brotbackkurses – Hildegard Stickler – tatkräftig unterstützt von Maximilian und Johannes
Jourgebäck (ca. 50 Stück):
600 g Milch, 40 g Germ, 1 EL Honig, 1 EL Salz, 50 g zerlassene Butter, 1 kg sehr fein gemahlener Dinkel
1 versprudeltes Ei zum Bestreichen, grobes Steinsalz, Mohn, Leinsamen, Sesam zum Bestreuen
Zubereitung:
Milch, Germ, Honig, Salz und zerlassene Butter verrühren und zum Mehl geben. Gut durchkneten und zugedeckt gehen lassen. Den Teig zweimal jeweils 5 Minuten kneten. Dazwischen immer wieder aufgehen lassen.
Fünf Rollen zu je 350 g formen, diese in zehn gleiche Stücke teilen und zu Kugeln schleifen. Aus den Kugeln Gebäcksstücke formen, in Mehl setzen und aufs Blech geben. Dabei einen Abstand in Gebäcksgröße halten. Mit Ei bestreichen und mit grobem Steinsalz, Mohn, Leinsamen oder Sesam bestreuen.
Das Gebäck aufgehen lassen und 15 bis 20 min. bei 230°C backen. Zu Beginn des Backvorganges eine Schüssel mit kochendem Wasser in den Ofen stellen.
Hinweis: Das Jourgebäck kann warm eingeforen werden. Bei Bedarf auftauen und kurz anbacken.
Info zum Dinkel:
Diese uralte Kulturform des Weizens ist besonders eiweißreich. Bemerkenswert ist sein Gehalt an Kalium, Eisen und Phosphor. Durch seinen sehr hohen Klebergehalt ist Dinkel gut backfähig.
Gutes Gelingen!
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