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Stefanie @ Wasserwald — 30. Juni 2010

Auf der Mussen – der Blumenberg Kärntens

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Der Bergstock “Auf der Mussen” (1950m) ist ein ausgedehntes Almgebiet westlich des Gailbergsattels mit dem Panul-Wald und den Panul-Wiesen, den Lum-Wiesen, der Rautalm, der Mukulin-Alm und der Scharten-Alm.
Aus diesem Gelände erheben sich mehrere Bergkuppen, wie der Kuku, der Schartenkogel, das Joch und der höchste Berg “Auf der Mussen” der 2090 m hohe Schatzbühel. Der Mussenstock gehört wie der westlich anschließende Lumkofel zu den Lienzer Dolomiten und bildet deren östlichsten Eckpfeiler. Bereits seit seiner Entdeckung um 1880 als “Blumenberg Kärntens” gilt er als bevorzugtes Ziel für botanisch interessierte Bergwanderer und Botaniker aus aller Welt. Das über der Waldgrenze liegende Almwiesengelände ist von der Vegetation, ihrem Artenreichtum und der Seltenheit einiger Arten her, wohl eines der floristisch interessanten Gebiete Kärntens.

Früher dienten diese Mähwiesen der Gewinnung von Heu für die Winterfütterung. Wegen des großen Wassermangels in diesem trockenen Kalkgebiet war eine Nutzung der Wiesen als Viehweide problematisch. heute werden die Wiesen hauptsächlich nur noch aus Gründen des Naturschutzes, zum Schutz vor einer Verbuschung gemäht. Dadurch bleiben die einzigartigen Orchideen- und Lilienwiesen erhalten.

Mehr als 500 Pflanzenarten gedeihen auf der Mussen, davon über 280 sogenannte höhere Pflanzen, mit der “botanischen Königin, der Paradieslilie. Diese überaus vielseitige, mannigfaltige und auch mit seltenen Arten ausgeprägte Flora ist auf das Zusammenwirken etlicher günstiger Faktoren zurückzuführen. Zum einen liegt der Mussenstock genau gegenüber dem Einschnitt des Plöckenpasses. Somit konnten südliche “Flora- und Faunaelemente” (heißt Tiere und Pflanzen) ungehindert nach Norgen “einwandern”. Dazu kommen einige klimatische Faktoren wie z.B. die Exposition, der Licht- und Temperaturfaktor, die Windrichtung, Schneebedeckung, Dauer der Aperzeit (in der kein Schnee liegt) etc. Lassen wir die Details an dieser Stelle außen vor, ich denke, es reicht zu wissen, dass alle diese Faktoren auf der Mussen günstig für das Pflanzenwachstum ausfallen.

Aber auch der Einfluß des Menschen hat seinen Anteil an der heutigen Situation auf der Mussen. Ursprünglich war der Mussenstock nämlich bis zum Gipfel bewaldet. Um ihn bewirtschaften zu können wurde er allerdings bereits vor einigen hundert Jahren gerodet und wie bereits erwähnt die Almen gemäht. Die traditionelle bäuerliche Bewirtschaftung war maßgeblich am Erhalt des Artenreichtums und der Artenvielfalt der hier anzutreffenden Alpenflora verantwortlich. Durch die Rodung der Wälder wurde außerdem der Wassergehalt des Bodens herabgesetzt. Bodentrockenheit und Wärme bewirkten, dass sich ganz spezielle Pflanzengesellschaften entwickeln konnten.

Untersuchungen von über 30 Spezialisten aus ganz Österreich haben viele spannende Ergebnisse über die Mussen zu Tage gefördert. Man hat über 1000 Tierarten nachgewiesen, darunter allein 670 verschiedene Schmetterlinge, eine neu entdeckte Schmetterlingsart und über 100 Spinnen, darunter eine der mitteleuropaweit seltensten Arten. Das sind natürlich mehr als genug Gründe, um das Gebiet der Mussen unter Naturschutz zu stellen.

Der Mussenstock ist erreichbar:

von Kötschach aus – dazu fährt man mit dem Auto bis zur Ödenhütte und geht über die Röten auf die Mussen

vom Lesachtal aus – dabei kann man auch im Gasthof Löwen in St. Jakob einen Schlüssel für den Schranken holen, und damit das Wegerecht erwerben, um noch etwas weiter hinaufzufahren. Das ist also eindeutig der Weg, für all diejenigen, die nicht ganz so lange gehen wollen.

Der Blumenberg Kärntens bietet also beides, ein wunderbares Naturerlebnis und Erholung, für alle, die die Natur einfach nur genießen wollen, und botanisch höchst Interessantes, für die, die sich näher damit auseinandersetzen wollen. Zwei interessante Bücher – wenn auch etwas anstrengend zu lesen, muss ich zugeben – gibt’s beim Tourismusbüro in Kötschach. Einerseits “Paradieslilie und Höllenotter – Bergwiesenlandschaft Mussen” vom Amt der Kärntner Landesregierung und andererseits “Bergblumen auf der Mussen” von Eitel-Friedrich Scholz.

Meine Mutter war letzten Dienstag oben daher gibt’s auch ein paar Fotos.

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Planai – Krahbergzinken 2134m

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P6290008Bei herrlichem Wetter führt uns unsere heutige Tour auf die Planai und weiter zum Krahbergzinken. Nachdem wir mit unserem Wandertaxi in Schladming angekommen sind, fahren wir zuerst bequem mit der 8er Gondelbahn “Golden Jet” zur Mittelstation (Kessleralm) und weiter mit dem Bus zu unserem heutigen Ausgangspunkt, der Schladminger Hütte auf der Planai. Auf dem Weg Nr. 779 wandern wir zuerst gemütlich auf einem leicht ansteigendem aber kurzen Stück zum Gipfel der Planai 1906m wo man schon erahnt welch traumhafter Ausblick uns dann am Krahbergzinken erwarten wird. Weiter geht es nun auf dem Krahbergsattel wieder leicht bergab bis man den Panoramarundweg der Planai erreicht. Von dort an wandern wir auf einem gut begehbaren Steig hinauf zum Krahbergzinken wo das letzte Stück mit Seilen versichert aber ohne weitere Schwiereigkeiten zu begehen (erklettern) ist. Am Gipfel auf 2134m genießen wir einen herrlichen Ausblick auf das Ennstal, das Dachsteinmassiv und unserem Hausberg dem Hauser Kaibling bis hin ins Untertal in Rohrmoos. Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es jetzt zuerst am Anstiegsweg und dann weiter am Panoramaweg der Planai zurück zur Schladminger Hütte die auf einen Einkehrschwung einlädt. Danach wandern wir durch Wald und Wiesen zurück zur Mittelstation, wo wir mit der Seilbahn wieder zurück ins Tal nach Schladming fahren. Während ich diese Zeilen hier tippe lassen sich unsere Wandergäste bereits im neuen Wellnesbereich Höflehners Bergbad verwöhnen um sich auf die morgige Tour vorzubereiten;-)

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Hollersirup – herrlich erfrischend!

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Endlich sommerliche Temperaturen – Hollersirup ist ein wunderbarer “Durstlöscher” für heiße Tage:

Holundersirup:

40 Hollerblüten (Holunderblüten),4 kg Zucker,2 Liter Wasse, 5 dag Zitronensäure und 2 Zitronen in Scheiben vermischen und 6 Tage ziehen lassen – immer wieder umrühren!

Abseihen und in heiß ausgewaschene Flaschen abfüllen.

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Am Siebenschläfertag scheint die Sonne!!!

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Der Siebenschläfertag am 27.6. hat bei den Bauern eine große Bedeutung für das Wetter des Jahres. Glaubt man unseren Bauern mit ihren Wetterregeln, ( wir im Wander-Landhotel Schafhuber tun es ) so steht Maria Alm-Hinterthal im Salzburgerland ein Traumsommer ins Haus.
” Das Wetter am Siebenschläfertag 27.Juni sieben Wochen bleiben mag”
“Scheint am Siebenschläfertag Sonne, gibt es sieben Wochen Wonne.”
” Wenn`s am Siebenschläfertag regnet,sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.
Aber so schlimm wird es nicht sein!
Denn die Wettervorhersage ist sehr gut bei uns im Hochkönigs Bergreich.
Diesen Tag verbinden die Menschen mit dem gleichnamigen Nagetier, es stimmt aber nicht.
Eine alte Legende berichtet, das sieben Brüder bei der Christenverfolgung im römischen Reich sich in einer Höhle bei Ephesus versteckten und in einen tiefen Schlag verfielen. Jahrhunderte später soll die Höhle entdeckt worden sein und die sieben Brüder sind dann völlig unversehrt aufgewacht. Der 27.6. ist der Erinnerungstag ihrer Befreiung.
Also der Urlaub kann beginnen, wir freuen uns auf die Sonne.

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Fotoshooting mit Bergmönch

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Mit Natur Fitness Magazin Chefredakteur Uli Pramann und “Bergmönch”- Erfinder Benjamin Kaiser ging es an diesem Dienstag bei herrlichem Wetter auf das Latzfonser Kreuz (2.305 m) zum Fotoshooting! Mit zwei “Bergmönchen” und einem “Fully”- Bike starteten wir vom Kasereck-Parkplatz auf den höchstliegenden Wallfahrtsort in Europa…
Bei gemütlichen Plauderchen, einigen Pausen mit vielen Fotos und einem atemberaubenden Panorama mit Blick auf die Dolomiten wanderten wir mit den 11 kg schweren Rucksackbike auf den Buckel zur Hütte. Im freien wurde köstlich gegessen und anschließend bekam der Tag seinen Höhepunkt: der Rucksack wurde umfunktioniert in ein Bike und schon konnte es losgehen…

Mit Leichtigkeit wurden die Buckel, Steine und Wurzeln gemeistert, wunderbare Fotos geknipst und jeder einzelne Meter bergab genossen.

Ende Juli, anfang August kommen einige “Bergmönche” zum Unterwirt. Bei geführten Touren haben Sie die Gelegenheit dieses neue einzigartige Rucksackbike zu probieren… Rauf wandern und bergab fahren, in einigen Wochen bei uns zu genießen…

Die Bilder auf unserem Webalbum!

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Herzlich Willkommen…

in unserem neuen Internet-Tagebuch! Hier möchten wir Ihnen Geschichten aus unserem Haus erzählen. Wir, das sind Carina, Dagmar und Josef  aus dem Hotel Chesa Monte**** in Fiss.

Unsere Wander- und Tourenführer verraten Ihnen die schönsten Geheimtipps zum Wandern rund um Fiss, Serfaus und Ladis. Josef, unser Küchenchef, plaudert über Kulinarisches und gestattet Einblicke in die Welt seiner Rezepte.

Natürlich dürfen in einem Tagebuch Fotos nicht fehlen. Fotos von Wanderungen, Touren und unseren Gästen.Wenn Sie garantiert nichts verpassen wollen, abonnieren Sie dieses Tagebuch am besten per E-Mail (oder als RSS Feed).

Jeden unserer Einträge können Sie kommentieren. Auf die Gespräche mit Ihnen freuen wir uns ganz besonders. Am meisten aber würden wir uns freuen, Sie auch persönlich kennen zu lernen und im Chesa Monte**** begrüßen zu dürfen!

Herzlichst,

Ihr Team aus dem Chesa Monte****

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Die Wetterregeln unserer Ahnen auf dem Land

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Für die Bauern ist das Wetter immer ein wichtiges Anliegen . Der meiste Arbeitsablauf ist ja im Freien.
Früher gab es das Wetterläuten und Böllerschießen, damit die Bauern rechtzeitig das Heu und Getreide heimbringen konnten, die Stall- und Scheunentore und Fenster fest zu schlißen. Die geweihte schwarze Wetterkerze wurde von den Bäuerinnen angezündet, wenn das Unwetter dann da war,versammelten sich die Bauersleute und das Gesinde in der Stube um die Kerze und beteten. Bei uns war es Brauch, dass während des Gebetes Palmkätzchenäste in den Flammen verbrannt wurden. Die Palmkätzchen wurden am Palmsonntag in der Kirche geweiht und dann am Dachboden aufbewahrt und auch auf den Feldern aufgesteckt.
Aber auch bestimmte Pflanzen sollen gegen feindliche Kräfte der Natur, Hexen und Dämonen helfen und sie nannten die Blumen die sie als Gegenmittel sahen, Wetterblumen oder auch Gewitter- Donner-Blitzblumen.Der Hauswurzpflanze und der Brennnessel wird eine blitzabweisende Wirkung zugeschrieben. Rot-oder blaublühende Blumen werden als blitzanziehend angesehen.Auf den Hausdächern der Bauernhöfe werden im Blumenkisterl das Donnerkraut und das Gamsbleamerl augestellt, weil sie vor Blitz schützen sollen. Auch die am Johannistag gepflückten Johanniskräuter gelten als Wetterschutz.Die Königskerze hat als Wetterblume große Bedeutung. In den alljährlichen Kräuterbuschen zu Maria-Himmelfahrt sind sie mit dabei.Wenn sich die Blüten der Wetterdistel, der Eberwurz oder Silberdistel schließen, kündigt sich kaltes und regnerisches Wetter an.Der Bauer beobachtet seit langen,langen Jahren- Generationen das Klima und das Wetter. Er kennt Lostage und Schwendtage und bindet seine Erfahrungswerte an bestimmte Gedenktage von Heiligen, die sich immer wieder als richtig erweisen.

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