Nadine (Europa Wanderhotels) — 17. Februar 2010

NORDIC WALKING – mehr als eine Modeerscheinung

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nordic walkingHaben Sie sich schon einmal überlegt, welche Sportart für Sie die vernünftigste bzw. die optimale ist? Unter der Vaussetzung, dass Sie kein Leistungssportler sind, sonder vielleihct ein Gelegenheitssportler oder überhaupt ein Einsteiger, sollten Sie die folgenden Forderungen in Ihre Überlegungen mit einbeziehen:

Diese Sportart sollte…

  • eine Ausdauersportart sein, die aber auch die Komponenten Kraft, Gelenkigkeit und Koordination berücksichtigt,

  • einen großen körperlichen Bewegungsumfang haben und möglichst viele Muskelgruppen ansprechen,
  • möglichst aufwändig sein, also keine großen Investitionen verlangen,
  • persönlichen Neigungen (zB Naturerlebnis) entgegenkommen,
  • in der Nähe des Wohnortes ausgeübt werden können,
  • ganzjährig und zu jeder Tageszeit ausgeführt werden können,
  • in der Gruppe, aber auch alleine betrieben werden können, damit sie jeder in seinen Tagesablauf integrieren kann,
  • für den Betreibenden langfristig motivierend sein,
  • ein möglichst geringes Verletzungsrisiko beinhalten.

    Nordic Walking berückstichtig alle geforderten Komponenenten. Es ist eigentlich verwunderlich, warum diese Sportart erst in den letzten Jahren populär wurde und nicht schon vor dreißig, oder vierzig Jahren. Die Verwendung von Stöcken beim Langlaufen, Skifahren ist für uns selbstverständlich, auch beim Bergsteigen trifft man immer mehr Leute, die zur Entlastung Stöcke verwenden.

    Buchtipp: Nordic Walking kompakt (ISBN 3-902351-55-1)

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Nadine (Europa Wanderhotels) — 4. Februar 2010

Im Reich der Steine

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Können Sie Gesteine bestimmen? Outdoor hilft Ihnen beim Erkennen der Markantesten Typen:

Er diente zur Herstellung der ersten Werkzeuge, ist Zeuge längst vergangener Kulturen, prägt das Bild der prachtvollsten Bauten und Städte und gibt großartigen Naturpanoramen ihre Gstalt: Stein hat viele Gesichter – und viele Namen. Nicht umsonst widmet sich eine ganze Wissenschaft, die Petrografie, seiner Untersuchung. Die bei uns häufigstn Gesteinsarten kann aber auch der Laie anhand ihrer Texture, Struktur und Färbung zuordnen. Man unterscheidet Gesteine nach ihrer Bildungsart in drei Klassen: Magmatite entstehen durch Erkalten von Magma. Verändernt sich die Mineralzusammensetzung eines Gesteins durch Druck oder Temperatur, bilde sich ein Metamorphit. Ein Sedimentit wird meist aus Ablagerungen älterer Gesteinsreste an der Erdoberfläche geformt. Typische Vertreter der drei Klassen? Sieher hier:

GneisGNEIS (Metmorphit)
Die körnig wirkenden Gneise können recht unterschiedlich aussehen und werden nach Struktur und Ausgangsgestein unterteilt.
Merkmale:
Mittel- bis grobkörnig, oft dunkel gebänderte Struktur. Grundfärbung: meist Grau-, Rot-, Braun-, Grüntöne. Unterscheidbar von Granit durch die lagige Schichtung des Materials.
Vorkommen:
Weltweit. Weit verbreitet in den USA, in Skandinavien und den Zentralalpen. In Deutschland u. a. in Erz. und Fichtelgebirge, im Bayrischem Wald, Böhmer- und Schwarzwald.
Wissenswertes:
Das kandadische Northwest Territory beherbergt einen geologischen Superlativ: der dortige Acasta-Gneis ist rund vier Milliarden Jahre alt – das älteste bekannte Gestein der Welt.

GranitGRANIT (Magmatit)
Merksatz zur Mineralzusammensetzung des Granits: “Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess´ich nimmer”.
Merkmale:
Variable Färbung und recht grobe Körnung wie bei den Geneisen. Durch die gleichmäßige Verteilung der Minerale ist die Struktur homogen, der Stein wirkt dadurch wie aus einem Guss.
Vorkommen:
Kommt auf allen Kontinenten häufig vor. Im deutschsprachigen Raum zB in Zentral- und Westalpen, Fichtelgebirge, Oberpfälzer und Bayrischer Wald, Schwarz- und Odenwald.
Wissenswertes:
Granite sind wetterfest, polierbar und verfügen über große Härte und Widerstandskraft. Daher gehören sie zu den beliebtesten Natursteinen im Straßenbau, Innenausbau und Gartenbau.

SchieferSCHIEFER (Metamorphit)
Umgangssprachlich ist bei Schiefer meist der Tonschiefer gemeint. Bis in die 1970er Jarhe lernte man darauf noch schreiben.
Merkmale:
Sehr kompakte Sturktur, markant ist die nahezu parallele Schichtung des gut spaltbaren Gesteins. Die Farbe variiert von dunkelgrau oder schwarz bis bräumlich, grünlich oder rötlich.
Vorkommen:
Europa: Große Vorkommen in Spanien, Großbritannien, Frankreich, Tschechische Republik. Deutschland: Eifel, Frankenwald, Harz, Hunsrück und Thüringisches Schiefergebirge.
Wissenswertes:
Schiefer wird bevorzugt als Material zum Abdecken von Dächern und Häuserfassaden genutzt. Als Tafel und Grifel war er vom Mittelalter bis Mitte des 20. Jahrhunderts in Gebrauch.

KalksteinKALKSTEIN (Sedimentit)
Als Kalkstein bezeichnet man eine Gruppe von Steinen, die sich überwiegend aus Calcit und Aragonti zusammensetzen.
Merkmale:
Hellgrau bis gelbgrau, durch Mineralbeimengung auch rötlich bis dunkelgraub und schwarz. Die Struktur variiert stark, je anch Entsteheung des Kalkgsteins (zB Fossilkalk)
Vorkommen:
Kalksteine sind auf der ganzen Welt stark verbreitet und meist ozeanischen Ursprungs. Großes Vorkommen in Mittel- und Süddeutschland sowie den nördlichen und den südlichen Alpen.
Wissenswertes:
Ist meist biogenen Ursprungs: Überreste von Mikroorganismen, Korallen, Muschen o.Ä. bilden am Meeresboden Kalkschlämme, die sich durch so genannte Diagnese zu Stein verfestigen.

BasaltBASALT (Magmatit)
“Basalt” leitet sich von griechisch für “Prüfstein” ab: Mit Basalt wurde früher dr Reinheitsgehalt von Edelmetall ermittelt.
Merkmale:
Dunkelgrau bis schwarz, zT auch rötlich-bräumlich. Feinkörnige, dichte Grundmasse; vereinzelt größere Einsprenglinge, Charakteristisch ist die meist sechseckige Säulenform.
Vorkommen:
U.a. Indien, Sibirien, USA, Island, Schottland. In Deutschland: Erzgebirge, Rhön, Vulkaneifel, Siebengebirge, Vogelsberg (größtes zusammenhängendes Massiv in Mitteleuropa).
Wissenswertes:
“Basalt” entsteht bei der Erklatung von an die Oberfläche tretendem Magma. Bei nicht eruptivem Magma verzögert sich die Abkühlung, durch Kontraktion entstehen dann die markanten Säulen.

Quelle: Outdoor-Magazin

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Nadine (Europa Wanderhotels) — 2. Februar 2010

Winter-Stern-Bilder

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Nur im Winter-Halbjahr kann man diese vier faszinierenden Sternkonstellationen sehen.

OrionORION
Standort: Gegen 16.30 Uhr geht der Orion im Südosten auf. Richtig gut sieht man ihn aber erst bei Dunkelheit, um 20 Uhr nach Süden schauen.
Mythologie: Schulter, Gürtel und Knie des Orion leuchten vom Himmel. Als Vater des besten Jägers der Anitken gilt der Meeresgott Poseidon. Die Sumerer sahen in Orion ihren Helden Gilgamesch.

grosserhundGROSSER HUND
Standort: Knapp über dem Horizont zieht der Große und übers Firmament. Ab 20 Uhr steigt er im Süden auf; schon um 23 Uhr geht er wieder unter.
Mythologie: Ob der Große Hund in der Sage Orion oder Zeus begleitete, darüber streiten die Gelehrten. Sehr hell im Sternbild: der Hundsstern Sirius. Er soll im Sommer für Hitze sorgen – die Hundstage.

WalfischWALFISCH
Standort: Verschämt schmuggelt sich der Wal noch bei Tag nach oben; am besten sieht man ihn um 18.30 Uhr im Südwesten, bevor er abtaucht.
Mythologie: Cassiopeia beleidigte den alten Meeresgott Nereus. Der forderte daraufhin ihre Tochte Andromeda als Opfer für dsein Ungeheuer, den Wal. Aber Perseus rettete Andromeda.

zwillingeZWILLINGE
Standort: Castor und Pollux, die Zwillinge, leuchten um 19 Uhr im Osten und berühren um 3 Uhr morgens den Westhorizont.
Mythologie: Göttlich der eine, sterblich der andere, fuhren die Söhne der Leda mit den Argonauten. Als Castor starb, bat Pollux seinen Vater Zeus, die Unsterblichkeit mit dem Bruder teilen zu dürfen.

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Nadine (Europa Wanderhotels) — 21. Januar 2010

Bagatellverletzungen beim Bergsteigen

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Schon das Steinchen im Schuh kann einem das Gehen verleiden – wieviel mehr erst Krämpfe, Prellungen oder Zerrungen. Wir sagen Ihnen, sie sich diese Bagatellverletzungen erkennen, behandeln und vermeiden lassen.

Von Dr. Jörg Zitzmann (Sportmediziner bei Hauser Alpinmed.):

TUT WEH, IST ABER NICHT SCHLIMM

Krämpfe:
Beim Gehen, beim Klettern, beim Skifahren werden die Muskeln belastet; das ist doch grad´das Schöne am Bergsteige. Leider ist die Freude an der Muskelarbeit nicht immer ungetrübt. Eine häufig auftretende “Verletzung” bei langen Touren ist der Muskelkrampf.
Abhilfe: Die Belastung des krampfenden Muskelns abbrechen (zB eine Gehpause einlegen), elektrolyhaltige Getränke zu sich nehmen und den Muskel vorsichtig dehnen. Mit reduzierter Belastung kann man nach kurzer Zeit wieder weitermachen.

Muskelkater:
Der Muskelkater stellt sich meist ert am Tag nach größerer Belastung ein. Seine Ursache sind nach neueren Erkenntnissen Mikroeinrisse in der Muskelarkomeren, die eine lokale Entzündungsraktion mit den bekannten Schmerzen auslösen.
Abhilfe: In erster Linie Schonung. Enzündungshemmende Salben auftragen und mit Verband vor dem Verrutschen sichern. Kühlung ist wirklungsvoll, aber nicht auf Tour anwendbar. Passive Dehnübungen sowie vornehmlich konzentrische Belastungen verhindern, dass der Muskelkater immer schlimmer wird.

Blasen:
Blutblasen – mit einer Kanüle die Flüssigkeit entfernen; die Hatu nicht entfernen, erhält die Sterilität.
Wasserblasen – Wie oben. Eventuell die Haut mit der Schere entfernen. Ein bis zwei Tage mit Sofratüll abdecken.
Vorbeugen ist besser als heilen: Gefährdete Stellen vor der Tour mit Footcare-Pflaster abdecken.

Begatellwunden:
Lästig, schmerzhaft und jedem Bergsteiger wohlbekannt sind Schürfwunden.
Behandlung: Da Schürfwunden meist stark verschmutzt sind, ist der erste und unbedingt notwenidge Schritt die Wundreinigung. Ein schmerzhafter Vorgang, der am besten unter fließendem Wasser erfolt. An die Reinigung schließt sich die Desinfektion an. Wichtig: Die Wunde nicht berühren. Bei kleiner oder leichter Blutung empfiehlt es sich, die Wunde an der Luft heilen zu lassen.

BERG HEIL :)

Quelle: Bergsteiger, Ausgabe: August 08

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Nadine (Europa Wanderhotels) — 20. Januar 2010

4 TIPPS, wie Sie Gepäck vor Nässe schützen

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Ob Rucksack, Zelt oder Jacke – halten sie nicht dicht, hört bei Regen der Spass auf. Lesen Sie, wie Sie Ihre Ausrüstung und sich selbst TROCKEN halten.

Salewa Rucksack

1. RUCKSACK IMPRÄGNIEREN
Kaum ein Rucksack hält bei Regen dicht, erst recht nicht, wenn er ein paar Touren auf dem Buckel hat. Wer seinen Rucksack vor der Tour mit einer guten Imprägnierlösung einstreicht (Tipp: Feldten Universal Imprägnierkonzentrat), ist zumindest bei Schauern und Nieselregen gerüstet. Auch Fototaschen lassen sicht damit wirksam abdichten.

2. ALLES IM SACK

Bei Touren in Schlechtwettergebieten reicht eine Imprägnierung nicht aus. Hier helfen nur wasserdichte Packsäcke, in denen man die Ausrüstung im Rucksack verstaut; ideal sind die Modelle von Ortlieb. Sie besitzen ein Ventil, durch das beim Zusammenrollen des Sacks die Luft entweicht. Statt vieler kleiner Säcke kann man aber auch einen großen nehmen und amti den Rucksack auskleiden. Diesen Rucksackliner (zB von Exped) nimmt man dann abends samt Inhalt mit ins Zelt. Nachteil: Der Rucksack lässt sich schlechter packen.

3. SCHOTTEN DICHT!

Denken Sie auch an das Gepäck in den Seiten- und Deckeltaschen. Die Reißverschlüsse also auf jeden Fall bis zum Anschlag schließen. Wer etwas Nässeempfindliches in den Taschen aufbewahrt, sollte sie mit stabilen Zip-Lock-Gefrierbeuten auskleiden (gibt es in 4 und 6 Liter Größe; in Drogerien erhältlich). Kontrollieren Sie bei einsetzendem Regen auch, ob die Taschen von Funktionsjacke und Regenhose komplett geschlossen sind.

4. ZELT ABKLEBEN
Die Nähte vieler Zelte sind ab Werk meistens wasserdicht abgeklebt. Dennoch sollten Sie zur Sicherheit die Innenseite des Außenzelts inspirieren: Verlaufen dort transparente Streifen über die Nähte? Falls nicht, besitzen Sie wahrscheinlich ein Zelt mit Silikonbeschichtung, die oft auch ohne Klebestreifen dicht sind. Fahren Sie aber in ein Schlechtwettergebiet, sollten Sie vorsichtshalber die Nähte des Außenzelts auf der Sinnenseite mit Silnet abkleben und 15 Stunden trocknen lassen. An Stellen, wo Elastikbänder eingenäht wurden (zB zur Fixierung der Eingänge), sollten Sie den Kleber auch auf die Außenseite schmieren!

Quelle: Outdoor Magazin (Ausgabe 04/2009)

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