Die Kondition
Möchtest du dich um deine Kondition kümmern? Dann sorge für eine gute Portion Ausdauer für den Aufstieg und den Abstieg. Pflege deine Muskelkraft (vor allem für den Abstieg) und dein Balancegefühl, um gut über Stock und Stein zu steigen. Eine entsprechend gute Bewegelichkeit schützt dich vor Verletzungen. All das braucht es für eine vitale Wanderung. Du kannst dir auch in kurzer Zeit noch viel Gutes tun, denn jede Vorbereitung ist besser als gar keine.
Ausdauertraining
Das Wichtigste in aller Kürze: beweg dich! Radfahren, Laufen, Langlaufen, Schitouren gehen etc. sind besonders empfehlenswerte Ausdauersportarten, um den Körper in Schwung zu bringen. Wie oft und wie lange? Günstig wäre 2 bis 3-mal in der Woche – länger als 30 Minuten. Damit dein Körper nicht vergisst, dass er gebraucht wird.
Krafttraining
Ist Krafttraining wirklich nötig? Ja, unbedingt! Ab unserem 30. Lebensjahr verlieren wir kontinuierlich an Muskulatur und damit kommt uns das stützende Muskelkorsett abhanden. Oft reicht beim Bergabgehen die vorhande Muskelstütze nichta us und man wacht am nächsten Tag mit einem beleidigten Knie oder einem lädierten Rücken auf. Um die Wandersaison ohne Zwicken genießen zu können, ist es ratsam 1 bis 2-mal in der Woche die Muskeln mit Krafttraining zu pflegen.
Koordination und Gleichgewichtstraining
Das Wandern über Stock und Stein verlangt nach koordiniertem und balanciertem Reagieren. Damit du sicher unterwegs bist, trainiere deine Koordination und dein Gleichgewicht. Wie? Gar nicht kompliziert. Löse Alltagsbewegungen auf krative Art und Weise: auf einem Bein stehen, mit geschlossenen Augen Zähne putzen, mit dem anderen Bein zuerst in die Hose steigen etc.
Beweglichkeitstraining
Immer wenn wir unsere Muskulatur benutzen dann verkürzt sie sich – das ist normal. Überlass es aber nicht dem Zufall, ob dein Körper den Ausgleich selbst wieder vornimmt. Um “entspannt” zu bleiben und auch noch länger die Schuhbänder zu erreichen, sind Dehnungsübungen sinnvoll. Bringe deine Muskeln so in Stellung, dass sie in die Länge gedehnt werden – 30 Sekunden halten und dann wieder entspannen. Stell dabei fest, dass du auch in der Dehnung ruhi weiteratmen kannst.







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