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Marianne @ Wasserwald — 22. Juli 2010

Garnitzenklamm – eine kühle Wanderung für Sommertage

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Die Sonne scheint und scheint. Uff – da kann es schon einmal richtig heiß werden. Bei uns in den Bergen ist diese Hitze aber immer noch gut erträglich – denn in der Nacht kühlt es immer ab und außerdem kann man am Tag in die Berge flüchten. Eine herrliche Alternative zu den Berggipfeln der Karnischen Alpen sind die Klammen im Gailtal. Neben der bereits von Stefanie vorgestellten Mauthner Klamm gibt es auch noch die Garnitzenklamm bei Hermagor. Eine ideale Wanderung für heiße Sommertage. Ich habe die Garnitzenklamm vor einige Tagen für Sie getestet. Es war super! Ich erzähl Ihnen ein bißchen davon! Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise durch die Klamm.

Die Garnitzenklamm ist 4 Kilometer lang – dort wo der Garnitzenbach im Laufe der Erdgeschichte sich seinen Weg durch die Karnischen Alpen gegraben hat. Viele Details zur Entstehung der Garnitzenklamm lesen Sie auf den Geotrails-Schautafeln in der Klamm. Da ist man auch viel näher am Geschehn und begreift viel schneller – daher ist hier auch schon Schluss mit den erdgeschichtlichen Details.

Der Einstieg in die Garnitzenklamm ist ganz einfach zu finden. Fahren Sie Richtung Möderndorf. (Von Kötschach kommend geht es gleich bei der Ortseinfahrt von Hermagor rechts weg.) Dann immer gerade aus bis Sie direkt vor dem Eingang in die Klamm stehen. Gleich nach dem Klammwirt gibt es ein kleines Kassenhäuschen und danach gibt es einen großen (teilweise schattigen) Parkplatz. Für die Wegerhaltung bezahlt man beim Klammeingang € 4,-/Erwachsenen. Sind Sie Alpenvereinsmitglied? Dann gilt der reduzierte Satz von € 2,-/Person – vergessen Sie also Ihre Mitgliedskarte nicht zuhause.

Die Beträge zur Wegerhaltung sind super angelegt – der Weg durch die Garnitzenklamm ist in einem optimalen Zustand. Viele alpine Steigleitern, Haltgriffe und 9 Brücken machen den Weg begehbar. Der Weg ist in 4 Teilbereiche gegliedert. Für alle Teilbereiche sind gute Schuhe und Trittsicherheit erforderlich. In den letzten beiden Abschnitten ist es außerdem empfohlen schwindelfrei zu sein. Vom Klammeinstieg auf ca. 630 Höhenmeter bis zum Klammende auf 1125 Höhenmeter rechnet man mit einer ungefähren Gehzeit von 2,5 Stunden. Der Weg ist super! Total abwechslungsreich – es geht mal flach, mal leicht aufwärts – mal direkt am Wasser, mal etwas in der Höhe. Auch an heißen Sommertage ist es hier in der Klamm sehr angenehm. Und wem auch hier noch zu warm sein sollte, der brauch nur mal die Schuhe ausziehen und eine kurze Rast am Garnitzenbach machen. Der ist erfrischend kühl!

Wieviele der Teilabschnitte Sie machen entscheiden Sie am besten vor Ort. Hier drei Vorschläge von mir.

1. Vom Klammeinstieg durch den ersten und zweiten Teil der Klamm. Dort wechseln Sie dann auf den Steinwenderweg (Nr. 401) und nehmen den Abstieg über Sankt Urbani nach Möderndorf. Von geht man dann zurück zum Klammeinstieg. Gehzeit für diese Strecke sind ca. 2,5 Stunden. Sehr angenehm empfinde ich, dass es ein Rundwanderweg ist. Man geht durch die Klamm hinauf und dann einen anderen Weg wieder zurück. Dadurch erspart man sich auch den Abwärtsweg durch die Klamm. (Abwärts ist doch immer ein bißchen schwieriger als aufwärts.)

2. Etwas weiter und herausfordernder ist es die Klamm bis zum dritten Teil zu gehen. Von dort gehen Sie dann das erste Stück über einen Forstweg retour bis Sie dann wieder auf den Steinwenderweg kommen über den Sie dann wie im ersten Vorschlag nach Möderndorf und wieder zum Klammeingang kommen. Die Gehzeit beträgt ca. 4 Stunden.

3. Sie gehen die Klamm bis zum Ende. Von dort können Sie dann den vierten Teil wieder durch die Klamm zurückgehen – und dann wie Vorschlag zwei retour. Oder Sie entscheiden sich für die längste Route. Sie gehen vom Klammende weiter auf die Kuhweger Alm. (Gehzeit in Summe ca. 3.5 Stunden). Auf der Kühweger Alm können Sie dann rasten und sich stärken. Der Rückweg geht dann über die Almstrauße und den Weg Nr. 410 wieder ins Tal. Hier kommen Sie wei bei den anderen Varianten wieder nach Möderndorf und zum Klammeingang. Gehzeit in Summe ist ca. 5,5 bis 6 Stunden.

Für nähere Informationen zur Garnitzenklamm habe ich hier zwei schöne PDFs für Sie bereitgestellt. So können Sie sich gut schon vorher auf die Klammwanderung vorbereiten.

Garnitzenklamm-Karte

Garnitzenklamm_deutsch

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Marianne @ Wasserwald — 20. Juli 2010

Es grünt so grün …

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Die Sonne scheint und scheint. Der Himmel ist blau und die neue Daberer-Gartenanlage ist wunderschön grün. Was im Mai noch braun war ist nun schon schön angewachsen und damit gibt es ein MEHR an Platz im Garten. Das freut alle Daberer-Gäste-Herzen! Also hab auch ich mal in den Garten begeben um die erste Dokumentationsfotos zu machen. Kommen Sie doch mit mit und schauen Sie was die Natur in der Kürze der Zeit schon geschafft hat.

Das erste Foto zeigt unsere Waldsauna in der Morgensonne. Noch schläft das Blockhäuschen im Wald noch. Doch schon bald wird wieder Rauch aus dem Kamin aufsteigen und die Gäste sich im erfrischenden Tauchbecken vor der Saunahütte abkühlen. Wofür sind denn die Treppen? Ja das ist der neue Weg, den es aus dem Schwimmbad zur Waldsauna gibt. Da kann man dann entlang dem Bächlein schlendern & genießen.

Das zweite Bild zeigt die neuen Terrassen der Daberer-Gartenlandschaft. Schön sind sie schon. Was meinen Sie? Ich mag ja besonders gerne den Bach. Der war vorher auch schon da? Haben Sie das gewusst? Vielleicht ist er Ihnen kaum bewusst aufgefallen. Jetzt ist er aber nicht mehr zu übersehen. Schöne Wasserläufe und herrliche kleine Wasserfälle, kleine Brücken und das Geräusch des Plätscherns schaffen ein besonderes Gartenerlebnis. Da mag man sich einfach hinsetzen und lauschen und genießen.

Und das letzt Bild – ja das zeigt den Blick den man überall hat. Der Blick auf St. Daniel, auf den roten Zwiebelturm, auf die Karnischen Alpen, …. Gibt es etwas Schöneres?

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Marianne @ Wasserwald — 13. Juli 2010

Alkoholfreie Pfirsichbowle mit Rosenblättern

Das wird heute wieder ein heißer Sommertag. Sogar in meinem Büro – das normalerweise eher kühl ist – wird es nachmittags richtig heiß. Bei Temperaturen über 30 Grad ist es schon schwer zu denken. Meine Gedanken kreisen da schon mehr um erfrischende Getränke. So kommt es, dass ich Ihnen heute einen wunderbaren Sommer-Aperitif vorstelle. Pfirsichbowle mit Rosenblättern - ein Rezept aus der Garten-Küche meiner Mutter.

Zutaten für 12 Gläser:
5 ungespritze Duft – oder Apfelrosen
2 Eßlöffel Rosenwasser
1 Liter kräftiger, kalter Melissentee oder Himbeerblättertee *)
4 Eßlöffel Honig
1 Liter Apfelsaft
1 Liter Mineralwasser
1 Bio-Zitrone
4 Pfirsiche

*) Die Bowle schmeckt mit beiden Teevarianten köstlich. Meine Mutter empfiehlt Ihnen besonders den Himbeerblättertee. Er harmoniert mit den Rosenblüten besonders gut.

Den Tee aus Melissen- oder Himbeerblätter am Vortag zubereiten, mit Honig süßen. Die Blütenblätter von den Rosen zupfen, mit dem Tee und etwas Mineralwasser ansetzen, 5 Stunden ziehen lassen, dann abseihen Pfirsiche pürieren, Zitronensaft beigeben. Kurz vor dem Servieren alle Flüssigkeiten mischen, mit Mineralwasser aufgießen, mit einem frischen Rosenblatt servieren.

Sie können die Pfirisch-Bowle statt mit Mineralwasser auch mit einer Flasche Prosecco zugereiten.

Ich wünsche gutes Gelingen & wunderschöne Sommertage im Garten!

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Stefanie @ Wasserwald — 30. Juni 2010

Auf der Mussen – der Blumenberg Kärntens

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Der Bergstock “Auf der Mussen” (1950m) ist ein ausgedehntes Almgebiet westlich des Gailbergsattels mit dem Panul-Wald und den Panul-Wiesen, den Lum-Wiesen, der Rautalm, der Mukulin-Alm und der Scharten-Alm.
Aus diesem Gelände erheben sich mehrere Bergkuppen, wie der Kuku, der Schartenkogel, das Joch und der höchste Berg “Auf der Mussen” der 2090 m hohe Schatzbühel. Der Mussenstock gehört wie der westlich anschließende Lumkofel zu den Lienzer Dolomiten und bildet deren östlichsten Eckpfeiler. Bereits seit seiner Entdeckung um 1880 als “Blumenberg Kärntens” gilt er als bevorzugtes Ziel für botanisch interessierte Bergwanderer und Botaniker aus aller Welt. Das über der Waldgrenze liegende Almwiesengelände ist von der Vegetation, ihrem Artenreichtum und der Seltenheit einiger Arten her, wohl eines der floristisch interessanten Gebiete Kärntens.

Früher dienten diese Mähwiesen der Gewinnung von Heu für die Winterfütterung. Wegen des großen Wassermangels in diesem trockenen Kalkgebiet war eine Nutzung der Wiesen als Viehweide problematisch. heute werden die Wiesen hauptsächlich nur noch aus Gründen des Naturschutzes, zum Schutz vor einer Verbuschung gemäht. Dadurch bleiben die einzigartigen Orchideen- und Lilienwiesen erhalten.

Mehr als 500 Pflanzenarten gedeihen auf der Mussen, davon über 280 sogenannte höhere Pflanzen, mit der “botanischen Königin, der Paradieslilie. Diese überaus vielseitige, mannigfaltige und auch mit seltenen Arten ausgeprägte Flora ist auf das Zusammenwirken etlicher günstiger Faktoren zurückzuführen. Zum einen liegt der Mussenstock genau gegenüber dem Einschnitt des Plöckenpasses. Somit konnten südliche “Flora- und Faunaelemente” (heißt Tiere und Pflanzen) ungehindert nach Norgen “einwandern”. Dazu kommen einige klimatische Faktoren wie z.B. die Exposition, der Licht- und Temperaturfaktor, die Windrichtung, Schneebedeckung, Dauer der Aperzeit (in der kein Schnee liegt) etc. Lassen wir die Details an dieser Stelle außen vor, ich denke, es reicht zu wissen, dass alle diese Faktoren auf der Mussen günstig für das Pflanzenwachstum ausfallen.

Aber auch der Einfluß des Menschen hat seinen Anteil an der heutigen Situation auf der Mussen. Ursprünglich war der Mussenstock nämlich bis zum Gipfel bewaldet. Um ihn bewirtschaften zu können wurde er allerdings bereits vor einigen hundert Jahren gerodet und wie bereits erwähnt die Almen gemäht. Die traditionelle bäuerliche Bewirtschaftung war maßgeblich am Erhalt des Artenreichtums und der Artenvielfalt der hier anzutreffenden Alpenflora verantwortlich. Durch die Rodung der Wälder wurde außerdem der Wassergehalt des Bodens herabgesetzt. Bodentrockenheit und Wärme bewirkten, dass sich ganz spezielle Pflanzengesellschaften entwickeln konnten.

Untersuchungen von über 30 Spezialisten aus ganz Österreich haben viele spannende Ergebnisse über die Mussen zu Tage gefördert. Man hat über 1000 Tierarten nachgewiesen, darunter allein 670 verschiedene Schmetterlinge, eine neu entdeckte Schmetterlingsart und über 100 Spinnen, darunter eine der mitteleuropaweit seltensten Arten. Das sind natürlich mehr als genug Gründe, um das Gebiet der Mussen unter Naturschutz zu stellen.

Der Mussenstock ist erreichbar:

von Kötschach aus – dazu fährt man mit dem Auto bis zur Ödenhütte und geht über die Röten auf die Mussen

vom Lesachtal aus – dabei kann man auch im Gasthof Löwen in St. Jakob einen Schlüssel für den Schranken holen, und damit das Wegerecht erwerben, um noch etwas weiter hinaufzufahren. Das ist also eindeutig der Weg, für all diejenigen, die nicht ganz so lange gehen wollen.

Der Blumenberg Kärntens bietet also beides, ein wunderbares Naturerlebnis und Erholung, für alle, die die Natur einfach nur genießen wollen, und botanisch höchst Interessantes, für die, die sich näher damit auseinandersetzen wollen. Zwei interessante Bücher – wenn auch etwas anstrengend zu lesen, muss ich zugeben – gibt’s beim Tourismusbüro in Kötschach. Einerseits “Paradieslilie und Höllenotter – Bergwiesenlandschaft Mussen” vom Amt der Kärntner Landesregierung und andererseits “Bergblumen auf der Mussen” von Eitel-Friedrich Scholz.

Meine Mutter war letzten Dienstag oben daher gibt’s auch ein paar Fotos.

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Marianne @ Wasserwald — 22. Juni 2010

Salbeiblätter im Backteig aus der Gartenküche

Schön wenn die Sonne scheint und wenn man Zeit hat die Natur zu genießen. Noch schöner, wenn man inmitten dieser herrlichen Natur kocht, bekocht wird und etwas übers Kochen mit Kräutern lernt.

Vor unserem Haus ist unser kleiner, feiner Kräutergarten. Daneben steht ein wunderschöner Kirschbaum und spendet wunderbaren Schatten. Zu Füssen liegt einem der kleine Ort St. Daniel mit der romantischen Kirche und dahinter blickt man auf die mächtig grünen Gipfel der Karnischen Alpen. Inmitten dieser Naturidylle wird heute gekocht. Inge Daberer hat zur Gartenküche geladen.

Inge Daberer inmitten interessierte Gäste

Die Gartenküche ist etwas ganz besonderes. Kochen mit frischen Kräutern und viel Gemüse. Eine leichte und einfache Küche, reich an natürlichen Aromen – ideal zum Nachmachen für zuhause. Und es ist sehr kommunikativ. Neben dem Kochen wird geplaudert – über die Verwendung der Kräuter, über Zubereitungsvarianten und über kleinere und größere Küchengeheimnisse.

Köstliche Erdbeer-Melissen-Bowle

Heute gibt es: Eine Erdbeer-Melissen-Bowle als alkoholfreien Aperitif, Salbeiblätter im Bier-Backteig als Appetitanreger und anschließend eine Terrine von Grillgemüse auf jungen Salaten mit Gailtaler Speck und Kräuteröl, …. MMMMMMMMMMMMHHHHHHHHH! Das duftet!

Das frische Gemüse für die Terrine von Grillgemüse

Die Gartenküche muss man einfach einmal selbst erlebt haben. Damit Sie zuhause aber nicht allzu traurig sind weil Sie heute nicht dabei sein konnten, verwöhne ich Sie mit einem herrlichen Rezept aus dem Gartenküche-Repertoir meiner Mutter.

SALBEIBLÄTTER IM BIERTEIG GEBACKEN:

Zutaten für den Backteig :200g Weizenmehl glatt
¼ l Bier hell
2 Eidotter
2 Eiklar
40 g Butter zerlassen
Prise Salz und Prise Zucker

Weitere Zutaten:
Salbeiblätter frisch gepflückt
Butterschmalz oder Öl zum Ausbacken

Mehl, Bier, und Eidotter zu einem glatten Teig verrühren. Butter, Salz und Zucker einmengen.
Eiklar zu Schnee schlagen (eher cremig nicht zu steif ) unter den Teig heben. Salbeiblätter durch den Teig ziehen, in Butterschmalz ausbacken, auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Die Salbeiblätter im Backteig sind eine ideale kleine Vorspeise für Ihre Sommereinladung.

Nächste Woche am Dienstag ist es wieder so weit und die Daberer-Gartenküche geht in die nächste Runde. Wir freuen uns auf viele interessierte Teilnehmer. (Psst! Soweit ich weiß gibt es noch ein letztes freies Zimmer – greifen Sie schnell zu!)

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Stefanie @ Wasserwald — 10. Juni 2010

Ein weiterer Höhepunkt im Genussjahr steht bevor

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“Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen! Gemeinsam mit Menschen verschiedener Sprachen „eine Sprache“ zu sprechen!
Das ist die Botschaft der Genussfestspiele!
Alpe trifft Adria! Genuss verbindet!
Erleben wir grenzenlose Freundschaft!
Erleben wir die Genussfestspiele.”

Es steckt viel Philosophie hinter Herwig Ertls “Genussfestspielen”, aber sie sind keine rein philosophische Veranstaltung. Es geht um Genuss, um den gemeinsamen Genuss und darum Neues zu entdecken.

“Herwig Ertl ist eine Art Food-Hunter. Er wurde in Gourmetkreisen österreichweit bekannt, weil er exklusiv hochwertige Nahrungsmittel verkauft. Die stöbert er auf seinen Touren vor allem in der Alpe-Adria-Region auf.” (Quelle: Salzburger Nachrichten)

Auf diesen Touren lernt er viele Menschen kennen, und da er nicht unbedingt auf den Mund gefallen ist, kommt er mit vielen ins Gespräch. Er pflegt eine sehr enge Beziehung zu seinen Produzenten, denn er findet, dass man über besondere Produkte immer reden müsse.

So sind auch die Genussfestspiele zu verstehen, Herwig lädt mehrere Produzenten ein. Und die anwesenden Gäste können deren Produkte verkosten und sich mit den Produzenten austauschen. Das geht bei uns schon um 16:00 Uhr los. Am Abend kreieren wir dann – natürlich unter Verwendung der entsprechenden Produkte – unser Abendmenü. Und Herwig sucht den Wein dazu aus.

In diesem Jahr – das ist übrigens am 28. August werden bei uns sein:
Moreno Cedroni, Fischveredler und Kochkünstler
Massimo Mancini, Pastaproduzent der Extraklasse
Peter Engelbrecht und Enrico Palm, Die Ölentwickler aus Deutschland
Damijan Potversic, Der Ausnahmewinzer aus Görz
Michele Moschioni, Ein Winzer der anders denkt
Levi Gregoris, Der beste Prosciuttoproduzent aus San Daniele

Herwig wäre allerdings nicht er selbst, wenn er es bei solcher Schlichtheit bewenden lassen würde :-)
Ein stets mit Spannung erwarteter Moment der Genussfestspiele – zumindest in unserem Haus – ist immer Herwigs Begrüßungsansprache. Man darf sich das jetzt nicht als gewöhnliche Begrüßung vorstellen. Nein, das gleicht einem komplett durch-choreografierten Event für sich. Was sich da Herwig immer wieder einfallen läßt, erstaunt mich jedes Mal aufs Neue. Sehr oft frage ich mich dann, wieviele Wochen da alleine in die Vorbereitung der Begrüßung gehen – von der anderen Organisation ganz zu schweigen!

Wer sich über meine Eindrücke vom letzten Jahr informieren will – einfach hier lang.

Ich bin mir sicher, dass es auch heuer wieder einer der Höhepunkte des Jahres werden wird!

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Stefanie @ Wasserwald — 8. Juni 2010

A Dirndl, das nit krendln kann…

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… kriegt angeblich keinen Mann :-) So besagte es zumindest eine alte Kärntner Volksweisheit. Ob das historisch belegt ist, hab ich nicht überprüft, zumindest ist das Krendln immer noch ein wichtiges Thema für alle Kärntner, die sich auch nur irgendwie mit dem Kochen beschäftigen. Ob und wie gekrendelt wird, ob das Krendln zur “richtigen” Kärntner Nudel dazugehört oder nur für Festtage vorgesehen war und ob besagte Volksweisheit zutrifft.

Bei uns im Haus werden Kärntner Nudeln immer gekrendelt, etwas anderes läßt unsere Köchinnen-Ehre gar nicht zu. Auch alle Teilnehmer unserer Kochkurse müssen durch die Krendlschule :-) . Und damit einige junge Paare beruhigt in die Ehe gehen können, haben wir heuer gemeinsam mit dem Hochzeitsratgeber der Kärntner Regionalmedien 3 Krendlkurse verlost. Dabei bringen wir den Paaren 3 Varianten der Kärntner Nudeln sowie – am allerwichtigsten natürlich – das Krendln derselben bei. 2 von 3 sind schon gelaufen und bisher hatten wir noch keine Ausfälle – alle Teilnehmer haben sich wacker geschlagen und können zuversichtlich in ihr weiteres gemeinsames Leben blicken. Nach erfolgreichem Abschluß gibt’s nämlich auch noch das SonnleitnerSS Heiratszertifikat :-)

Für alle, die sich jetzt fragen, was das Krendln nun genau ist – es handelt sich um “das kunstvolle Formen des Nudelrandes”. Das kann man eigentlich nicht wirklich gut beschreiben – so sollte es dann auf alle Fälle ausschauen.

Die klassische Kärntner Nudel – was die Kärntner gerne als “Kärnter Kasnudel” bezeichnen, ist übrigens mit einer Fülle aus Erdäpfeln und Topfen gefüllt. Man kann in unseren Kochseminaren aber noch viele andere Varianten lernen – grundsätzlich ist beim Füllen erlaubt, was gefällt.

Hier auf alle Fälle mal unser Rezept für klassische Kärntner Nudeln.

Und hier einen Überblick über die nächsten Kochkurse – für alle anderen, die Krendln lernen wollen :-)

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